Ordensgemeinschaften
Widersprüchlicher Sommer

Kreativität ist eine Stärke unserer Ordensleute, resümiert das Medienbüro der Ordensgemeinschaften nach den ersten Interviews, in denen Mitglieder von Orden schildern, wie sie das Jahr mit Corona erleben.
  • Kreativität ist eine Stärke unserer Ordensleute, resümiert das Medienbüro der Ordensgemeinschaften nach den ersten Interviews, in denen Mitglieder von Orden schildern, wie sie das Jahr mit Corona erleben.
  • Foto: Ordensgemeinschaften/Magdalena Schauer
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Ordensgemeinschaften haben Video-Reihe mit ihrem Erleben der Corona-Zeit gestartet.

Die heimischen Ordensgemeinschaften haben die neue Video-Reihe „Ein #einfach widersprüchlicher Sommer“ gestartet. Damit soll nachvollziehbar werden, wie Ordensleute in Österreich den Covid-Sommer und das Jahr 2020 erleben. „Intime und neue, fröhliche und traurige Einblicke, kreative und spannende Ideen sowie Denkansätze werden in dieser Videoserie präsentiert“, kündigte das Medienbüro der Ordensgemeinschaften zum Start der Reihe an.
Erster Interviewpartner über das von Pandemie geprägte Ordensleben war der Redemptorist P. Hans Hütter, der die momentane Zeit als sehr gegensätzlich empfindet: „Einerseits laden wir die Menschen zu uns in die Kirche ein, und sie sollen ja auch kommen! Andererseits müssen wir ihnen gleich am Eingang sagen, dass sie Abstand halten sollen und den Mund- und Nasenschutz tragen müssen.“ Diesen Widerspruch veranschaulichte der Ordensmann vor Beginn des Gesprächs vor der Redemptoristenkirche Maria am Gestade auch pantomimisch.
Alles sei anders als gewohnt, erzählte
P. Hütter im Gespräch mit dem Medienbüro der Ordensgemeinschaften. Grundsätzlich müssten die Menschen ihren Glauben momentan anders gestalten. Maria am Gestade werde von vielen für das stille Gebet genützt. Gleichzeitig seien viele Sakramentenfeiern aufgeschoben, auch Trauerfeiern und Begräbnismessen könnten nicht so stattfinden wie gewohnt.
Auch ganz persönlich erlebe er die Coronazeit als speziell, sagte Hütter: „Die Fastenzeit war sonst immer geprägt von einem gewissen Aktivismus. Die Pandemie habe zu einer Einkehr und Besinnung gezwungen, „die wir gar nicht mehr so gewohnt waren – auch wir als Kommunität nicht“. Es gelte, vieles neu zu betrachten und an Dinge anders heranzugehen.
In weiterer Folge kommen Franziskanerinnen und Franziskaner, Jesuiten, Barmherzige Schwestern, Redemptoristen, Kreuzherren mit dem roten Stern, Salvatorianerinnen und Salesianer Don Boscos in den Kurzvideos zu Wort. – www.ordensgemeinschaften.at

https://ordensgemeinschaften.at/ein-einfach-anderer-sommer

Autor:

SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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