Weltkirche
Viele Geburtsstätten
- Auch kindgerechte Darstellungen sind unter den im Vatikan ausgestellten Krippen.
- Foto: Vatikan Media
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Vatikan. 132 Perspektiven auf Jesu Kommen in die Welt.
Die eine ist in einer prunkvoll ausgeschmückten Stadt angesiedelt, die andere in einem Dorf mit wenigen Gebäuden. Weihnachtskrippen sagen viel aus über das Lebensumfeld ihrer „ArchitektInnen“. Unterschiedlich gestaltete Geburtsstätten des Erlösers sind aktuell an vielen Orten, so auch im Vatikan, zu sehen.
Die vatikanische Ausstellung, die 132 Krippen von KünstlerInnen aus 23 Ländern der Welt zeigt, bietet über einhundert verschiedene Perspektiven auf die Geburt Jesu, die die Kultur der jeweiligen Herkunftsländer widerspiegeln. Die diesjährige Schau steht im Kontext des Kulturprogramms „Giubileo è Cultura“ (dt. „Jubiläum ist Kultur“) und soll auch einen Dank für das zu Ende gehende Heilige Jahr ausdrücken.
Handwerkliche Vielfalt. Unter den 23 vertretenen Ländern sind zahlreiche europäische Staaten wie Deutschland, Italien, Frankreich, Kroatien, Polen, Ungarn, die Slowakei, Slowenien, Rumänien und die Schweiz sowie Länder aus anderen Kontinenten. Die Krippen sind aus den unterschiedlichsten Materialien gefertigt, darunter japanisches Papier, Seide, Harz, Styropor, Wolle, Kokos- und Bananenfaser sowie Glas.
Zu den Exponaten zählen auch ein Krippenmodell in einem Gerbfass, eines auf dem Vorderteil eines Busses der römischen Linie ATAC sowie eine große Darstellung des „verschwundenen Rom“. Auch mechanische Krippen und eine große traditionelle mexikanische Krippe sind zu sehen.
Geöffnet ist die Ausstellung unter den Bernini-Kolonnaden des Petersplatzes noch bis 8. Jänner täglich von 10 bis 19 Uhr, am 24. und 31. Dezember bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Quelle: Kathpress
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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