Abschied
Trauer um Schwester Sabine Kowatschich
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Im 91. Lebensjahr und im 51. Jahr ihrer Profess starb am 22. April nach langer Krankheit Sr. Sabine Kowatschich.
Geboren 1936 in Peisching (NÖ) als Gerlinde Kowatschich und evangelisch getauft, konvertierte sie im Volksschulalter mit der ganzen Familie zum katholischen Glauben. Mit 22 Jahren folgte sie dem Ruf zum gottgeweihten Leben und trat in eine Gemeinschaft in Tirol ein. Wegen ihrer schwachen Gesundheit musste sie das Kloster wieder verlassen. Später kam es zu einem Aufenthalt im Marienkrankenhaus in Vorau, während dem sie auch den Konvent kennen und lieben lernte. Trotz ihrer angeschlagenen Gesundheit trat sie 1973 in die Kongregation ein und erhielt den Ordensnamen Sr. Sabine.
Als ausgebildete Handarbeitslehrerin arbeitete sie in der Näherei, dann auch in der Reinigung und Versorgung des Ärztetraktes. Sie nutzte ihr handwerkliches Talent zur Herstellung schöner Handarbeiten, mit denen sie ihren Mitschwestern und ihrer Familie, mit der sie eng verbunden war, Freude bereitete. PatientInnen, MitarbeiterInnen und BesucherInnen trat sie liebevoll und aufmerksam entgegen. In jüngeren Jahren spielte sie in ihrer Freizeit und bei ordensinternen Feiern Zither. Sr. Sabines gesamtes
Ordensleben war von Krankheit gezeichnet. Die letzten Monate ihres Lebens verbrachte sie auf der ordenseigenen Pflegestation. Die Verstorbene wurde am 27. April auf dem Stiftsfriedhof in Vorau beigesetzt.
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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