Abschied
Trauer um Schwester Lidwina Schmidl

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Sr. Lidwina Schmidl aus der Kongregation der Franziskanerinnen von der Unbefleckten Empfängnis (Grazer Schulschwestern) ist am 5. Mai gestorben. Johanna Schmidl wurde 1932 in Kärnten geboren. 1949 kam sie als Kandidatin nach Graz-Eggenberg, wo sie ihre Schulbildung abschloss. 1952 trat sie in das Noviziat ein, legte 1954 die erste und 1957 ihre ewige Profess ab.

Sie war eine begnadete Köchin. Als solche wirkte sie im Mutterhaus, in St. Georgen an der Stiefing und 27 Jahre in Schloss Seggau. Später, in Graz, half sie im Internat mit. Die Arbeit bei den Jugendlichen machte ihr viel Freude. Zugleich war sie bis in die letzten Jahre unermüdlich mit verschiedenen Handarbeiten und Serviettenfalten zur Freude aller beschäftigt. So lange es ihr möglich war, nützte sie die Umgebung des Mutterhauses für Spaziergänge und freute sich an den Schönheiten der Schöpfung.
Sr. Lidwina ist am 12. Mai im Grazer Steinfeldfriedhof beigesetzt worden.

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SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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