Abschied
Trauer um Pater Koloman Viertler
- Pater Koloman Viertler
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Konsistorialrat Pater Koloman Viertler OSB, Benediktiner des Stiftes Admont, starb am 2. Juni im 87. Lebensjahr. Er wurde als Anton Viertler am 18. September 1938 in Pichl-Gsies in Südtirol geboren. In den Wirren des Zweiten Weltkrieges übersiedelte die Familie nach Deutschfeistritz in die Steiermark. Nach der Matura 1957 wurde er ins Noviziat aufgenommen. Als erster Novize des damals neugewählten Abtes Koloman Holzinger OSB, erhielt er den Ordensnamen Koloman. Nach seinen Studien in Salzburg wurde er 1963 in Admont zum Priester geweiht.
Seine musikalischen Talente brachten es mit sich, dass er in der Gemeinschaft jahrzehntelang als Kantor wirkte und die Kirchenchöre von Admont und Mautern leitete. Als Musikprofessor arbeitete er von 1966 bis 1983 am Stiftsgymnasium.
Von 1983 bis zur Pensionierung 2013 wirkte er als Pfarrer in Mautern, Kalwang (1988–2013), Kammern (2001–2013) und Wald am Schoberpass (2009–2013). Wegen seines langjährigen segensreichen Wirkens im von ihm so geliebten Liesingtal wurden ihm die Ehrenbürgerschaft der Marktgemeinde Mautern, der Ehrenring von Kalwang und das Goldene Ehrenzeichen der Marktgemeinde Kammern verliehen.
Altersbedingt traten in den letzten Monaten Gebrechlichkeiten zutage, die er stets mit Geduld und Gelassenheit hingenommen hat. Nach einer Oberschenkelhalsbruch-OP hörte sein schwaches Herz zu schlagen auf. Am Pfingstmontag wurde er am Admonter Friedhof beigesetzt.
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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