Gaza-Krieg
Trauer in Gaza
- Das Ausmaß der Zerstörung im Gazastreifen ist enorm. Trotz Waffenstillstandsvereinbarung führt Israel weiterhin Militärschläge durch, die es als Kampf gegen Terroristen rechtfertigt.
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Zwei Namen, zwei Leben, zwei Familien: Maysa Khader Ibrahim Abu Daoud und Mary Hafez Michel Najjar. In der Nacht zum 2. Oktober wurden die beiden christlichen Frauen bei einem israelischen Luftangriff auf Gaza-Stadt getötet. Ihre Beisetzung fand in der griechisch-orthodoxen Pfarrei St. Porphyrius in Gaza statt.
Der Tod der beiden Frauen löste auch innerhalb der Kirchen Trauer aus. Der Lateinische Patriarch von Jerusalem, Kardinal Pierbattista Pizzaballa, sprach den Familien sein Beileid aus und bat um Trost und Kraft für die Angehörigen. Auch der griechisch-orthodoxe Metropolit Alexios und der Pfarrer der Kirche St. Porphyrius, Archimandrit Silas, bekundeten ihre Anteilnahme.
Die christliche Gemeinschaft im Gazastreifen ist klein und lebt – wie die gesamte Bevölkerung – unter den Folgen des Krieges und der schweren humanitären Lage. Trotz Waffenstillstandsvereinbarung führt Israel weiterhin Militärschläge durch, die es als Kampf gegen Terroristen rechtfertigt. Das UN-Menschenrechtsbüro äußerte Ende August Zweifel an der militärischen Notwendigkeit der Angriffe, bei denen weiterhin Zivilisten getötet und verletzt würden.
Quelle: Vatican News
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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