Abschied - Sr. Isabella Matschinegg
Sie diente den Menschen in Liebe
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Sr. Isabella Matschinegg von der Kongregation der Schwestern von der Unbefleckten Empfängnis in Vorau starb am 1. August im 92. Lebensjahr und im 73. Jahr ihrer heiligen Profess.
Als Rosa Matschinegg wurde sie am 16. Juni 1934 in Waldbach geboren. Dem Ruf Gottes zu den Vorauer Marienschwestern folgte sie mit 17 Jahren. Ihre Ganzhingabe besiegelte sie mit der Profess, die sie am 12. Mai 1953 ablegte. Danach stand sie im Marienkrankenhaus in Vorau und kurze Zeit im Altersheim in Hartberg im Dienst an den Kranken.
Von 1958 bis 1961 absolvierte sie die Krankenpflegeschule inklusive Operations- und Röntgenausbildung. Sie setzte ihre Kenntnisse in der Pflege der chirurgischen Patienten im Vorauer Marienkrankenhaus und für kurze Zeit auch im Krankenhaus Weiz ein. Ob im septischen oder aseptischen OP, im Röngten oder im Medikamentendepot – Sr. Isabella war vielseitig einsetzbar. Altersbedingt zog sie sich ab 2015 vom Krankenhausdienst zurück und diente bis ins hohe Alter im Refektorium.
Alle Tätigkeiten übte sie mit großem Fleiß und mit Sorgfalt aus. Mit eisernem Willen trotzte sie den zunehmenden Leiden und Beschwerden, um am Arbeitsalltag und am Gemeinschaftsleben teilnehmen zu können. Die letzten Lebensjahre verbrachte Sr. Isabella Matschinegg auf der konvent-eigenen Pflegestation. Gott und den Menschen in Liebe dienen, besonders den Kranken und Leidenden, war ihr Grundsatz.
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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