Abschied
Sein plötzlicher Tod hinterlässt eine Lücke
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Unerwartet starb am 1. September der ehemalige Religionslehrer und langjährige Aktivist in der Entwicklungspolitik, Mag. Martin Fuchs.
Er wurde 1952 geboren, wuchs in der Pfarre Hartberg auf und lebte aus dem unerschütterlichen Glauben, dass ein besseres und gerechteres Leben möglich ist.
Gemeinsam mit seiner Frau Eva Rinner reiste er 1986 erstmals nach Brasilien. Die Begegnung mit der Armut ließ beide nicht mehr los. In den 1990er-Jahren verbrachten sie ein Jahr dort, lernten Portugiesisch, begegneten BefreiungstheologInnen und arbeiteten in einem Tagesheim für unterernährte Kinder mit. Aus diesen Erfahrungen erwuchs ein jahrzehntelanges Engagement in der Brasiliengruppe der Stadtpfarrkirche Graz.
Martin Fuchs verstand weltweite Solidarität als Begegnung auf Augenhöhe und unterstützte Bildungs-, Gesundheits- und Sozialprojekte. Er war in verschiedenen Gruppen und Arbeitskreisen aktiv und arbeitete mit entwicklungspolitischen Initiativen zusammen.
Als Lehrer für Religion, Philosophie, Deutsch und Ethik am Grazer Pestalozzi-Gymnasium ermutigte Martin Fuchs junge Menschen zu einem solidarischen Blick auf die Welt.
Zuletzt engagierte er sich im Arbeitskreis unserer Partnerschaft mit der Diözese Bom Jesus da Lapa in Brasilien. Sein Einsatz galt einem menschenwürdigen Leben und dem Abbau von Ungerechtigkeit.
Markus Meister
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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