Kirche Steiermark
Päpstliche Auszeichnung

Diözesanbischof Wilhelm Krautwaschl (l.) konnte Franz Küberl (r.) am 3. Oktober in Seggauberg den päpstlichen Gregoriusorden für seine zahlreichen Verdienste um die katholische Kirche überreichen.  | Foto: Neuhold
  • Diözesanbischof Wilhelm Krautwaschl (l.) konnte Franz Küberl (r.) am 3. Oktober in Seggauberg den päpstlichen Gregoriusorden für seine zahlreichen Verdienste um die katholische Kirche überreichen.
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Gregoriusorden für Franz Küberl.

Eine besondere Ehre wurde dem ehemaligen steirischen Caritas-Direktor und Präsidenten der Caritas Österreich, Franz Küberl, zuteil. Bischof Wilhelm Krautwaschl überreichte ihm am 3. Oktober in Seggauberg den päpstlichen Orden „Ordine Commendatore di San Gregorio Magno“ – eine der höchsten Auszeichnungen des Vatikans.
Der 1956 geborene Steirer engagiert sich seit seiner Jugend in der katholischen Kirche: Zuerst als Diözesansekretär der Katholischen Arbeiterjugend Steiermark, anschließend als Bundessekretär für die Katholische Jugend Österreich. Von 1986 bis 1993 war Küberl auch Generalsekretär der Katholischen Aktion Steiermark. 1994 wurde er von Bischof Johann Weber zum Direktor der Caritas der Diözese Graz-Seckau bestellt. Von 1995 bis 2013 stand er zudem als Präsident an der Spitze der Caritas Österreich.

Die steirische Caritas-Direktorin Nora Tödtling-Musenbichler, die ebenso, wie es Franz Küberl war, auch österreichische Caritas-Präsidentin ist, betonte in ihrer Laudatio Küberls leidenschaftlichen Einsatz: „Dein Lebenskompass war nie auf den einfachsten Weg ausgerichtet. Die Richtung wurde immer bestimmt durch zwei Fixpunkte: Gott und die Menschen. Du hast früher als andere dort hingeschaut, wo viele lieber nicht hinsehen. Und du hast laut und deutlich ausgesprochen, was andere lieber überhört hätten.“

Neben seiner Hingabe für die Caritas würdigt die Auszeichnung auch seinen Einsatz für die Basilika Mariatrost in Graz. Das hob der Mariatroster Pfarrer Dietmar Grünwald hervor: „Dein Engagement für die Basilika steht für etwas, das dein ganzes Leben prägt: gelebter Glaube, soziale Verantwortung, Beharrlichkeit, Menschlichkeit und eine bemerkenswerte Fähigkeit, Menschen für eine Sache zu gewinnen.“

In seinen Dankesworten betonte Franz Küberl, dass er in seinem Wirken von unzähligen Menschen inspiriert worden sei, von denen viele diese Auszeichnung ebenso verdient hätten. Denn, so Küberl: „Nur wer geliebt wird, kann selber lieben. Nur der, an den geglaubt wird, kann selber glauben. Nur der, in den Hoffnung gesetzt wird, kann selber hoffen.“

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SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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