Abschied
P. Alfred Putz: Den Menschen nahe sein

„Den Menschen nahe sein in Freud und Leid und mit ihnen das Leben teilen.“ So verstehen die Comboni-Missionare ihre Mission. So beginnt und so endet sie. Daran erinnerte P. Franz Weber als Prediger bei der Begräbnismesse für seinen Mitbruder im Orden, P. Alfred Putz.

Am Fest Kreuzerhöhung, 14. September, nahmen Mitbrüder, Angehörige und Weggefährten in der Pfarrkirche Graz-St. Peter Abschied von P. Putz. Der Kreuzerhöhung ist auch die Kirche in Autal geweiht,
für die der Verstorbene 22 Jahre gewirkt hatte. Bischof Wilhelm Krautwaschl leitete die Feier, bei der auch Generalvikar Erich Linhardt, der Provinzial der Comboni-Missionare P. Hubert Grabmann, Pfarrer Stefan Ulz und Prediger P. Franz Weber konzelebrierten, assistiert auch von Diakon Werner Figo.

ChorsängerInnen aus Messendorf und Autal gestalteten die Messe mit und sangen unter anderem „Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost, was kommen mag.“ Herzliche Worte des Dankes an den kreativen Seelsorger sprachen die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Sandra Baptist von Messendorf und der Pfarrgemeinderatsvorsitzende von Autal Hans Peter Tscheppe aus.
Jesu letzter Wunsch, dass das Evangelium zu allen Völkern getragen werde, war das Lebensprogramm von P. Afred Putz. Prediger P. Franz Weber erinnerte an dessen Missionseinsätze in Peru, denen dann missionarisches Wirken in der Heimat folgte. Im Rahmen der „Aktion Missio“ wurden Dekanate, Pfarren und Schulen besucht und eine neue Sicht der Weltmission vermittelt.

P. Alfred blieb immer offen für neue Entwicklungen in der Seelsorge, auch in seinem
Wirken in Messendorf und Autal. Die Gnade, die Nähe von Menschen anzunehmen, wurde ihm in seinem Leben und Sterben geschenkt. Durch Menschen in seiner Nähe war es ihm möglich, dort zu sterben, wo er sich zu Hause fühlte.

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SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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