Kirche Steiermark
Nicht allein
- Wer aus dem Glauben und der Hoffnung lebt, kann neues Vertrauen ins Leben und in Gott fassen und sich dem Schweren und Dunklen in der Welt stellen. Das wurde bei einem besonderen Trauer-spaziergang am Karfreitag deutlich.
- Foto: Pletz
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Trauerwanderung. Ein „Weg der Hoffnung“ in dunkler Zeit.
Am Karfreitag führte der „Weg der Hoffnung“, ein Trauerspaziergang der anderen Art, vom Schloss Eggenberg in Graz über den Plabutsch nach Thal. Unter der Leitung von Diakon Bernhard Pletz wurde an das Leiden Jesu, aber auch an das der Menschen in Krisengebieten und das eigene Leiden gedacht. Neun Teilnehmende berichteten in persönlichen Statements darüber, was ihnen Hoffnung im Leben gab und gibt. So wurden den vielfältigen Karfreitagsmomenten Perspektiven der Zuversicht aus persönlichen Erfahrungen und dem Glauben zur Seite gestellt.
Miteinander unterwegs
Beim Verlust eines geliebten Menschen tut es gut, mit anderen Menschen darüber zu sprechen. Trauergruppen und Trauerspaziergänge bieten Hilfe. Zwei Stunden verbringt dabei eine Gruppe gemeinsam mit einer Trauerbegleiterin oder einem Trauerbegleiter zum Beispiel im Eggenberger Schlosspark. Es fordert von Trauernden manchmal große Überwindung, sich aufzumachen und sich der Trauer zu stellen. Man ist zu zweit oder zu dritt unterwegs. Für viele ist dies eine der seltenen Möglichkeiten, Belastendes und quälende Fragen auszusprechen. Manchmal muss man Halt machen, weil das Erzählte einen scheinbar erstarren lässt, oder weil Tränen die Kraft rauben. Alle warten zusammen, hören aufeinander, trösten und stärken einander.
Spaziergänge für trauernde Menschen gibt es auch an anderen Orten.
◉ Infos zu weiteren Trauer-Angeboten:
Bernhard Pletz, Tel. 0676/8742 2782
katholische-kirche-steiermark.at/trauer
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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