Neupriester

Markus Krill | Foto: Neuhold

Dom zu Graz: Weihe von Markus Krill

Ich komme aus St. Stefan ob Stainz. Christsein ist für mich wesentlich Beziehungspflege zu Jesus Christus. Das bedeutet, Jesus immer besser kennen zu lernen und ihm so weit wie möglich ähnlich zu werden. Diese Beziehung soll jedoch keine exklusive zwischen
„meinem Jesus“ und mir sein, sondern eine, die auf die Mitmenschen ausgerichtet ist, weil auch Jesus selbst Begegnung gesucht hat. Das Leben des christlichen Glaubens ist für mich somit Nachfolge Jesu. Ein wichtiger Schritt auf meinem Weg der Nachfolge wird der Empfang des Sakramentes der Priesterweihe am 25. Juni (15 Uhr, Grazer Dom) sein.

Erfahrungen des gelebten Glaubens weckten in mir den Willen, Theologie zu studieren.Im Laufe des Studiums tauchte immer wieder die Frage nach einer Berufung zum Priester auf. Was mich veranlasst hat, ins Priesterseminar einzutreten, ist kein spektakuläres Erlebnis, sondern das Nicht-losgelassen-Werden vom Gefühl, mich als Priester in den Dienst Jesu Christi stellen zu müssen.
Diesem inneren Drang habe ich nachgegeben, um im Priesterseminar meine Berufung zu klären und meine Beziehung zu Jesus Christus zu vertiefen, meine persönliche Spiritualität zu finden und mich in ein geistliches Leben einzuüben. In dieser Zeit durfte ich bereits Erfahrungen im pastoralen Dienst als Pastoralpraktikant in Premstätten und Wundschuh und anschließend als Pastoralreferent im Seelsorgeraum Kaiserwald sammeln. Seit Oktober 2022 wirke ich als Diakon im Seelsorgeraum Graz-Ost, bis im September 2023 meine Zeit als Kaplan im Seelsorgeraum Gleisdorf beginnt.

Autor:

SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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