Weltkirche
Mensch vor Profit
- Sonnenuntergang. Die 25. Olympischen Winterspiele endeten am 22. Februar.
- Foto: olympia.at
- hochgeladen von SONNTAGSBLATT Redaktion
Olympische Spiele 2026. Für die DSGÖ ein Grund zur Freude, wie auch zu Mahnung.
Mit 18 Medaillen zieht Österreich bei den Olympischen Winterspielen 2026 eine Erfolgsbilanz: Fünfmal Gold, achtmal Silber und fünfmal Bronze bedeuten Rang neun im Medaillenspiegel. „Es waren sehr gute Spiele“, lobte Sepp Eppensteiner, Bundesvorsitzender der Diözesansportgemeinschaft (DSGÖ) das Gastgeberland Italien für die Ausrichtung der Wettkämpfe in Mailand und Cortina dʼAmpezzo, als auch die heimischen AthletInnen.
Hinter jeder Medaille stünden jahrelange Arbeit, Verzicht und großer Wille. Zudem habe die Begeisterung der Fans einen „gesunden Patriotismus“ gezeigt, der verbinde, ohne andere abzuwerten. Der Sport habe damit erneut seine integrative Kraft unter Beweis gestellt, mit der er imstande sei, „positive Emotionen zu wecken und eine Gemeinschaft über Grenzen hinweg zu bilden“.
Bedenken äußerte der DSGÖ-Chef hinsichtlich von AthletInnen-Sicherheit und -Gesundheit. Beides müsse oberste Priorität haben. Wirtschaftliche Interessen, spektakuläre Bilder oder Rekordjagd dürfe niemals zulasten körperlicher Unversehrtheit gehen. Auch die fortschreitende Kommerzialisierung großer Sportereignisse sieht Eppensteiner kritisch. Die Vergabe künftiger Bewerbe müsse stärker an Menschenrechts- und Nachhaltigkeitskriterien ausgerichtet werden, statt an Wirtschaftsinteressen.
Der Glanz olympischer Erfolge dürfe nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Sport an der „Basis“ kontinuierliche Unterstützung benötigte, erinnert die DSGÖ an die Bedeutung des Breitensports und mahnt: Ziel bleibe, junge Menschen nachhaltig für den Vereinssport zu begeistern und darauf zu achten, dass beim Sport der Mensch im Mittelpunkt stehe.
Quelle: Kathpress
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.