Kirchenmusik
Lasst es uns gemeinsam tun!

Den ersten Gotteslob-Digital-Stick überreichte im Rahmen des Impulstages Kirchenmusik im Grazer Augustinum Prof. Franz Karl Praßl (rechts) an den diözesanen Kirchenmusikreferenten Michael Schadler.
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Den ersten Gotteslob-Digital-Stick überreichte im Rahmen des Impulstages Kirchenmusik im Grazer Augustinum Prof. Franz Karl Praßl (rechts) an den diözesanen Kirchenmusikreferenten Michael Schadler. Der Stick enthält alle Gesänge des „Gotteslob“ 2013 samt aller Diözesananhänge in bearbeitbarem Format. Ein ideales Tool für jeden Seelsorgeraum. Über das Referat für Kirchenmusik wird es eine Sammelbestellung geben. – Beim Impulstag Kirchenmusik konnten die Teilnehmenden in sieben unterschiedlichen Workshops verschiedene Bereiche von der Gregorianik bis zum Neuen Geistlichen Liedgut erarbeiten.

Impulstag. Kirchenmusik in den neuen Seelsorgeräumen.

Möglichkeit zum kollegialen Austausch sowie neue Impulse für die vielfältigen Anforderungen der Praxis bot der dritte Impulstag Kirchenmusik am 1. Februar im Grazer Augustinum den 90 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Sieben Workshops versuchten der Breite des kirchenmusikalischen Dienstes gerecht zu werden: Englische Chormusik und Gregorianik waren ebenso Themen wie Neue Geistliche Musik oder Orgelpflege.

Auf welche Art und Weise Kirchenmusik zu einem gelingenden Miteinander in den neuen Seelsorgeräumen beitragen kann, behandelte der Hauptvortragende Franz Karl Praßl in seinem Referat, welches er in Anlehnung an einen bekannten Kanon unter die Überschrift „Lasst es uns gemeinsam tun: Singen, loben, preisen den Herrn“ stellte. Der Professor für Gregorianik und Kirchenmusik legte den Kirchenmusikern für die Arbeit im Seelsorgeraum die Beschäftigung mit vier Fragen ans Herz: „Wer sind wir? Was können wir bewirken? Wie sind wir vernetzt?“ und „Welche Ermutigungen brauchen wir?“

Als großen Fortschritt im Blick auf den kirchenmusikalischen Dienst lobte Praßl die Tatsache, dass von Seiten der Diözese die Möglichkeit geschaffen wurde, Kirchenmusiker als Mitglieder des Pastoralteams eines Seelsorgeraums anzustellen. KirchenmusikerInnen seien Fachleute dafür, wie Kirche „Resonanz“ in der Gesellschaft findet. Dafür müssten sie sich aber immer wieder die Frage stellen: „Wie bringen wir Menschen zum Schwingen?“
Teamarbeit sei ein Gebot der Stunde, denn als wichtiger Teil tragen KirchenmusikerInnen auch Verantwortung für das Ganze mit. Als geistliche Menschen zu leben und sein Tun immer wieder bewusst in den Dienst der Verkündigung zu stellen könne einem auch helfen, einen gewisse „Frustrationstoleranz“ aufzubauen.
Zuspruch und Sendung empfingen die Teilnehmenden nicht zuletzt beim abschließenden Abendgebet mit Pfarrer Wolfgang Posch und dem Grazer Kammerchor unter der Leitung von Alois Glaßner.

Michael Schadler

Autor:

SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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