Welthaus Graz
Klare Botschaft
- Als Teil der COP31-Radstaffel durchquerten Klima-bewusste auch Österreich mit dem Rad. Ihr Ziel: auf den Klimawandel aufmerksam und die dringend notwendigen Maßnahmen dagegen sichtbar zu machen. Unter den RadfahrerInnen ist auch Margareta Moser (l.) vom Welthaus der Diözese Graz-Seckau.
- Foto: privat
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Quer durch die Diözesen radelten Menschen für den Klimaschutz –mit einer klaren Botschaft: Auch du kannst etwas bewirken.
Das Fortbewegungsmittel: Fahrrad. Das Ziel: Aufmerksamkeit zu wecken für die UN-Klimakonferenz 2026 (COP31), die von 9. bis 20. November im türkischen Antalya stattfinden wird. Die Route: quer durch wunderschöne Landschaften, die zugleich die Folgen des Klimawandels schmerzvoll vor Augen führen. So begleiteten uns der extrem niedrige Wasserstand des Attersees und die verschwindenden Gletscher als sichtbare Hinweise darauf, dass Klimawandel nichts ist, was nur bei internationalen Konferenzen verhandelt wird. Er verändert längst die Orte, durch die wir fahren. Besonders stark zum Ausdruck brachte dies eine kleine Flasche mit Wasser vom geschmolzenen Gletscher des Ankogels, die der Bürgermeister von Mallnitz der Gruppe mit auf den Weg gab. Genau diese Verbindung wollte die Fahrradstaffel herstellen. Von Lissabon, Bilbao, Bordeaux und Hamburg machten sich RadfahrerInnen auf den Weg durch Europa. Dieses Zusammenkommen unterschiedlicher Routen war mehr als eine symbolische Reise: Die Staffel soll schon im Vorfeld der UN-Klimakonferenz im türkischen Antalya dazu anregen, in den Regionen über Klimaschutz zu sprechen und konkrete Schritte einzufordern. Zahlreiche Stopps für Gespräche mit BürgermeisterInnen und StadträtInnen, Unterstützungserklärungen aus den durchquerten Orten oder Schreiben aus Städten wie Prag, Linz und Salzburg verwiesen auf das Engagement der Städte für nachhaltige Mobilität und machten zugleich deutlich, dass lokale und regionale Initiativen allein nicht ausreichen. In ihren Briefen forderten die VertreterInnen:
Wenn Städte Verantwortung übernehmen, braucht es entsprechende Verpflichtungen auf nationaler und internationaler Ebene. Die gemeinsame Verantwortung von verschiedenen Teilen der Gesellschaft wurde auf unserer Fahrt spürbar: Menschen, die sich für eine bessere Radinfrastruktur einsetzen, politische VertreterInnen und die katholische Kirche waren Teil der Staffel. In Kärnten fuhr Bischofsvikar Engelbert Guggenberger ein Stück mit. In Villach wurde die Ankunft mit einer ökumenischen Andacht gefeiert. Gebetet wurde dabei nicht nur um Weitsicht für jene, die bei der Klimakonferenz Entscheidungen treffen werden, sondern auch um die Bereitschaft jedes und jeder Einzelnen, selbst mit der Veränderung zu beginnen.
Margareta Moser
Die COP31-Klimastaffel ...
... betont die Bedeutung des Radfahrens für den Klimaschutz. Die Tour verbindet den Austragungsort der vorigen UN-Klimakonferenz in Belém, Brasilien, mit der kommenden im türkischen Antalya (COP31). Im Segelboot von Belém bis Hamburg, weiter am Rad durch Deutschland und Tschechien. In Linz wurde das Staffelholz für die österreichische Etappe übergeben. Sie führte vom Attersee über Salzburg, durch die Tauern und durch Kärnten bis nach Ljubljana, wo sie slowenische RadlerInnen fortsetzen.
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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