Vatikan-Gipfel
Kinderrechte
- „Recht auf Freizeit“: Neben PolitkerInnen, Holocaust-Überlebenden oder NobelpreisträgerInnen sprach beim Kinderrechte-Gipfel auch FIFA-Präsident Infantino.
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Papst-Schreiben geplant
Kein Zugang zu Bildung, ein Leben in Obdachlosigkeit oder Zwangsarbeit, Menschenhandel, Missbrauch oder Zwangsheirat: Am Beginn des Kinderrechte-Gipfels im Vatikan erinnerte der Papst an die Schicksale von Millionen Kindern in Kriegen und Konflikten. „Kinder, die unter Bomben sterben und den Götzen der Macht, der Ideologie und der nationalistischen Interessen geopfert werden“ – für den Papst ist das „nicht hinnehmbar“.
In acht Diskussionsrunden des am 3. Februar eröffneten Gipfels sprachen neben Königin Rania von Jordanien unter anderem Italiens früherer Ministerpräsident Mario Draghi, die Friedensnobelpreisträger Al Gore und Kailash Satyarthi, die Holocaust-Überlebenden Edith Bruck und Liliana Segre, der britische Rabbiner David Rosen, der Chefökonom der Welternährungsorganisation FAO, Maximo Torero, sowie Interpol-Präsident Naser Al-Raisi. Gemeinsam mit Königin Rania und weiteren TeilnehmerInnen unterschrieb der Papst einen Appell mit acht Punkten, der auch beim G20-Gipfel in Südafrika im November verlesen werden soll. Darin rufen die Teilnehmenden aus Gesellschaft, Politik und Religion zur Stärkung von Kinderrechten auf. Abschließend kündigte Franziskus ein Schreiben zum Thema an. Er wolle „einen den Kindern gewidmeten Brief vorbereiten, vielleicht ein Apostolisches Schreiben“, sagte der Papst.
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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