Kirche Steiermark
Junge Perspektiven

Im Grazer Augustinum wurden Matura-Arbeiten im Fach Religion ausgezeichnet (v. l.): Schulamtsleiter Walter Prügger, Religionslehrer Gregor Radlingmaier (für die Zweitplatzierte), Erstplatzierte Martha d’Amelj, Christian Feichtinger vom RFDZ, Drittplatzierte Johanna Häusler, Renate Wieser (PPH Augustinum) und Wolfgang Weirer (Uni Graz). | Foto: Gerd Neuhold/Sonntagsblatt für Steiermark
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  • Im Grazer Augustinum wurden Matura-Arbeiten im Fach Religion ausgezeichnet (v. l.): Schulamtsleiter Walter Prügger, Religionslehrer Gregor Radlingmaier (für die Zweitplatzierte), Erstplatzierte Martha d’Amelj, Christian Feichtinger vom RFDZ, Drittplatzierte Johanna Häusler, Renate Wieser (PPH Augustinum) und Wolfgang Weirer (Uni Graz).
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Förderpreis Religion. Arbeiten zeigen Vielfalt religiöser Bildung.

Von Wallfahrten über Ärzte ohne Grenzen bis hin zur Bahá’í-Religion: Auch dieses Jahr zeichnete das Regionale Fachdidaktikzentrum Religion (RFDZ) mit dem „Förderpreis Religion“ hervorragende Matura-Arbeiten aus der Steiermark aus. Die elf eingereichten Arbeiten verdeutlichen die thematische Breite und inhaltliche Tiefe religiöser Bildung an der Schule.

Wolfgang Weirer von der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Graz betonte bei der Feier am 29. September im Grazer Augustinum, dass die vielfältigen Arbeiten die hohe gesellschaftliche und persönliche Relevanz von Religion zeigten. Daher sei es wichtig, dass Religion Teil schulischer Bildung ist, gerade in einer Zeit der zunehmenden Instrumentalisierung religiöser Traditionen.
Den ersten Preis erhielt Martha d’Amelj vom BRG Petersgasse in Graz mit ihrer Arbeit „Zwischen Emanzipation und Tradition: Wie die Frauenbilder von Christentum, Islam und Bahá’í-Religion den Fortschritt der Frau beeinflussen“. Sie diskutiert den spannungsreichen historischen und gegenwärtigen Einfluss von Religion auf Frauen.

Den zweiten Platz belegte Solveig Berger-Joham vom Stiftsgymnasium Admont, die sich mit dem Dialog zwischen Naturwissenschaften und Religion mit Blick auf Urknall und Schöpfung auseinandersetzte.
In der drittplatzierten Arbeit erforschte Johanna Häusler vom BG/BRG/BORG Kapfenberg Ursprünge und gegenwärtige Formen des Stainacher Glöcklerlaufs.

Weitere eingereichte Arbeiten setzten sich mit Trauerbegleitung und Seelsorge, dem Konzil von Chalcedon, Himmelsvorstellungen, der orthodoxen Slava-Tradition und der „FairTeiler“-Aktion der Pfarre Voitsberg auseinander.
Vergeben wird der Förderpreis seit 2018 vom RFDZ in Zusammenarbeit mit der Katholisch-theologischen Fakultät der Universität Graz, der Privaten Pädagogischen Hochschule (PPH) Augustinum und dem bischöflichen Schulamt der Diözese.

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SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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