Caritas - Afrikahilfe
Hungerhilfe

Foto: Neuhold

Die Länder Afrikas sind vom Klimawandel unverhältnismäßig stark betroffen, obwohl sie kaum zu den Verursachern gehören. Betram Kuol (im Bild mit Caritasdirektorin Nora Tödtling-Musenbichler) berichtete von der tristen Lage im Südsudan und von der dringend notwendigen Hilfe. 25 Euro helfen Müttern unterernährter Kinder zur Unterstützung im Ernährungszentrum. Mit 30 Euro verhilft man einer geflüchteten Familie dort zu einer Unterkunft oder einem Kind ein Monat lang zu einem nahrhaften Essen. 72 Euro sichern einer südsudanesischen Familie ein Monat lang die Lebensmittelversorgung.
Spendenmöglichkeit für die Caritas-Hungerkampagne: IBAN: AT08 2081 5000 0169 1187, Verwendungszweck: Hungerhilfe 2023. Oder online unter www.caritas.at/hunger. Oder bei der Augustsammlung in den Kirchen.

Wie Hunger aussieht

Weil diese Ernte ausfällt.
Und die nächste. Und die danach.
Deshalb hilft die Caritas in Afrika.

Die Länder Afrikas sind vom Klimawandel unverhältnismäßig stark betroffen. Deshalb rief die steirische Caritas zu Spenden und Solidarität auf.
Der Krieg im Sudan hat die sozial und politisch schwierige Situation in dem jungen Staat erneut verschärft, berichtete Betram Kuol, Agrarwissenschaftler und General-sekretär der Vinzenzgemeinschaft Südsudan: „Aktuell kehren Menschen, die aus dem Südsudan in den Norden emigriert waren, wieder zurück; dazu kommen hunderttausende Kriegsflüchtlinge und Vertriebene.“ Gleichzeitig machen die Folgen des Klimawandels ganze Landstriche für die Landwirtschaft unbrauchbar. Die Vinzenzgemeinschaft in der Hauptstadt Juba unterstützt die Menschen mit akuter Nothilfe wie Lebensmittelverteilung, Ernährungszentren und Waisenhäusern, schilderte Kuol. Dazu kommen Bildungsprojekte für junge Menschen und für Frauen.
Auf ihrer Projektreise nach Burundi habe sie erlebt, „wie Hunger aussieht“, berichtete Caritasdirektorin Nora Tödtling-Musenbichler: „Die Kinder liegen apathisch in den Armen ihrer Mütter, die Augen sind ohne Glanz, sie sind zu klein für ihr Alter und zu dünn für ihre Größe.“ Geholfen wird zum Beispiel in Waisenhäusern mit angeschlossenen kleinen Landwirtschaften. Oder mit Aufforstung zur Stärkung der Artenvielfalt.
Mit starken Partnern ist konkrete und nachhaltige Hilfe möglich und wirkt, resümierte die steirische Caritasdirektorin.

Autor:

SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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