Simbabwe/Vatikan
Hochrangig
- Bildung, Gesundheit und die Zusammenarbeit von Staat und Ortskirche waren einige der Gesprächsthemen zwischen Papst Leo XIV. und dem Staatschef von Simbabwe.
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Staatschef trifft Papst
Papst Leo XIV. empfing Simbabwes Staatschef Emmerson Mnangagwa in einer Audienz. Wie der Vatikan am 30. August 2025 mitteilte, traf der Präsident des südafrikanischen Staates anschließend mit Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin und dem Vatikan-Außenbeauftragten, Erzbischof Paul Richard Gallagher, zusammen.
Gesprächsinhalt sei unter anderem die politische und sozioökonomische Lage des Landes gewesen, hieß es anschließend aus dem Vatikan. Insbesondere habe man die Zusammenarbeit von Staat und Ortskirche in den Bereichen Bildung und Gesundheit angesprochen. In beiderlei Hinsicht spielt die katholische Kirche in Simbabwe eine wichtige Rolle und betreibt zahlreiche Schulen und Krankenhäuser. Gut acht Prozent der 16,3 Millionen EinwohnerInnen sind katholisch. Anfang Mai hatte bereits Constantino Chiwenga, einer der beiden Vizepräsidenten Simbabwes, den Vatikan besucht.
Den beiden Treffen geht ein von Simbabwes Parlament beschlossenes Gesetz zur Abschaffung der Todesstrafe im Land voraus. Präsident Emmerson Mnangagwa hatte es Ende 2024 unterzeichnet. Die Strafen der etwa 60 zum Tod Verurteilten wurden daraufhin in lebenslange Haftstrafen umgewandelt.
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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