Kirche Steiermark
Glocken läuten hören, auf glockenarchiv.at
- Das Institut vermittelt auch gebrauchte Glocken, wie hier im Bild: Die Friedensglocke in St. Radegund im Innviertel (OÖ), die Bischof Manfred Scheuer weihte.
- Foto: Glockenkundliches Institut
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Das Glockenkundliche Institut machte digitales Archiv zugänglich.
Jahrhundertelang blieb der geschichtliche und akustische Schatz unserer Kirchtürme für die Öffentlichkeit verborgen. Eine Initiative aus Oberösterreich ändert das jetzt: Was als kleines, regional gefördertes Leader-Projekt im Mühlviertler Kernland begann, wurde aufgrund des enormen Erfolgs jetzt auf ganz Österreich sowie das benachbarte Ausland ausgeweitet.
Unter glockenarchiv.at ist das digitale Kultur-Archiv des Glockenkundlichen Instituts Österreich bundesweit online. Dokumentiert werden u. a. Informationen über Standort, Patrozinium, Glockengießer, Gussjahr, Material, Maße, Gewicht, Schlagtöne, Inschriften, Bildnisse sowie Bild-, Ton- und Videoaufnahmen.
Neben den historischen Glockenanlagen auf dem Grazer Schlossberg, dem Geläute der Basilika Mariatrost und vielen Glocken von steirischen Pfarrkirchen ist mit 28 Kirchen der Bezirk Voitsberg fast vollständig digitalisiert online. Das Institut setzt sich intensiv für den Erhalt historischer Läutebräuche, das Wiederaufleben-Lassen historischer Läuteordnungen sowie die Organisation faszinierender Glockenkonzerte ein. Zudem steht der Verein als verlässliche Unterstützung für jegliche Art von Fachanfragen zur Verfügung.
◉ Kontakt: info@glockeninstitut.at
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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