Kirche Steiermark
Gemeinsam bei Tisch
- Unter den 130 Iftar-Gästen: Diözesanbischof Wilhelm Krautwaschl (l.) und Superintendent Wolfgang Rehner (Bildmitte).
- Foto: Gerd Neuhold / Sonntagsblatt für Steiermark
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Fastenbrechen. Zuversicht und das Verbindende standen beim interreligiös besuchten Iftar in Graz im Vordergrund.
„Zeit für Zuversicht“ – unter diesem Titel fand am 15. März in Graz ein Fastenbrechen mit Gästen aus Politik, Gesellschaft und unterschiedlichen Religionsgemeinschaften statt. Zum fünften Mal luden die Islamische Religionsgemeinde Steiermark und das Afro-Asiatische Institut (AAI) Graz zum Iftar – also zu jener Mahlzeit, mit der Muslime ihr tägliches Fasten während des Ramadans bei Sonnenuntergang brechen.
Gekommen waren diesmal 130 Personen, und damit „so viele wie noch nie zuvor“, freute sich Mehmet Selimhan Celebi (im Bild r.) als Vorsitzender der Islamischen Religionsgemeinde Steiermark. Gemeinsam mit AAI-Leiter Johannes Mindler-Steiner konnte er auch die Grazer Vizebürgermeisterin Judith Schwentner begrüßen. Erstmals dabei war Diözesanbischof Wilhelm Krautwaschl. Eine Videobotschaft sandte der Präsident der Islamischen Glaubensgemeinschaft Österreich (IGGÖ), Ümit Vural: „Der gemeinsame Tisch ist eines der ältesten Symbole für Frieden.“ Dass man nur mit jenen Menschen gemeinsam essen könne, denen man vertraue, betonte Sakib Zekan, Erster Imam der Islamischen Religionsgemeinde Steiermark.
Der Gebetsruf um 18.06 Uhr, nach Sonnenuntergang, berührte die Herzen der zum Iftar geladenen Gäste; ein reichhaltiges Buffet erfreute jeden Gaumen, und ansprechende Tischgespräche jeden Geist. Im Zeichen von Zuversicht und Frieden klang der Abend aus.
Anna Maria Steiner
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Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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