Ständige Diakone
Für den aufrechten Gang

Caritas ist Begegnung. Günther Zgubic begeisterte die Ständigen Diakone bei deren Exerzitien im Ambiente von Schloss Seggau.
  • Caritas ist Begegnung. Günther Zgubic begeisterte die Ständigen Diakone bei deren Exerzitien im Ambiente von Schloss Seggau.
  • Foto: privat
  • hochgeladen von Ingrid Hohl

Ständige Diakone zu Exerzitien auf Schloss Seggau.

Das Motto „Caritas – zwischen Kreuz und Auferstehung“ wurde bei den Exerzitien der Ständigen Diakone von 21. bis 24. März im Schloss Seggau von Caritas-Seelsorger Günther Zgubic mit Leben erfüllt. Die Impulse, die er aus seinem Leben als Gefangenenseelsorger in Brasilien gab, waren äußerst herausfordernd. Er verstand es, mit Einfühlungsvermögen und Begeisterung die Diakone und deren Ehefrauen in die Grundstruktur von Caritas einzuführen. So hatten alle die Möglichkeit, ihrem eigenen Charisma nachzuspüren.
Sich selbst mögen, Begegnung mit Gott, Hoffnung gegen alle Hoffnungslosigkeit lassen uns den Sinn des Lebens erkennen: „Der Sinn des Lebens ist das Fest. Auch für die armen Menschen.“ Caritas ist notwendigerweise Begegnung. Das gilt auch für die Gottesbeziehung und das Leben mit mir selbst: „Lebe so, dass du gerne bei dir wohnst! Lebe so, dass du Gastgeber sein kannst. Gestalte dein Leben so, dass deine Seele gerne in dir wohnt. Hab Platz für Gott und den Mitmenschen. Gottesbegegnung gibt es nur in Beziehung, dabei brauchst du Gott nur bis zu dir selbst entgegenzugehen.“
Es gibt aber auch Versuchungen, die uns hindern, aus der schönen „Ich-Wohnung“ hinauszugehen: die Angst und den Hass. Angst lähmt, Angst verhindert, dass Gott durch uns wirken kann, weil wir ihm und uns zu wenig zutrauen. Hass zerstört, Hass verbittert.
Wir dürfen der Versuchung des Hasses nicht nachgeben, weil Hass die Würde verletzt. Caritas bedeutet aber, für die Würde des Menschen einzustehen. Der Mensch hat seine Würde von Gott, der ihn für einen aufrechten Gang geschaffen hat.
Wenn es uns gelingt, Lebensräume für Menschen zu schaffen, in denen auch der Arme leben kann, dann singen wir im übertragenen Sinn das „Ehre sei Gott“, denn die Ehre Gottes ist, dass der Mensch in Fülle leben kann.
Karl Haidacher

Autor:

Ingrid Hohl aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen