Volksbegehren
Freier Karfreitag
- Bischöfin Kubin teilt das Anliegen des Karfreitags-Volksbegehrens, „soweit es um einen gemeinsamen Moment des Innehaltens und der Menschlichkeit am Karfreitag geht“.
- Foto: Margarete Jarmer
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In einer schriftlichen Mitteilung nimmt die Bischöfin der Altkatholischen Kirche in Österreich, Maria Kubin, Stellung zum laufenden Karfreitags-Volksbegehren. Anliegen, die hinter dem Volksbegehren stehen, begrüße sie als Fragen, welche die Altkatholische Kirche für wichtig halte. „Wie geht eine Gesellschaft mit religiösen Minderheiten um? Welchen Platz räumt sie dem Innehalten, dem Gedenken, der Verschiedenheit ein?“, schrieb die Bischöfin in einer Mitteilung vom 14. Juni. „Das Anliegen, das hinter diesem Volksbegehren steht, teilen wir – soweit es um einen gemeinsamen Moment des Innehaltens und der Menschlichkeit am Karfreitag geht“.
Für altkatholische und für evangelische ChristInnen (Lutheraner, Reformierte und Methodisten) wurde der Karfreitag im Jahr 1955 in die Liste der gesetzlichen Feiertage aufgenommen. Nach der Klage eines konfessionslosen Arbeitnehmers auf EU-Ebene hob die damalige ÖVP-/FPÖ-Regierung 2019 den Feiertag in Österreich wieder auf. Im Jänner 2026 gab man im Innenministerium dem Antrag auf Einleitung des Verfahrens für das Volksbegehren „Karfreitag – Freier Feiertag für Alle“ statt. Das Volksbegehren für einen arbeitsfreien Karfreitag kann noch bis 22. Juni in jeder österreichischen Gemeinde unterzeichnet werden oder online unter:
oesterreich.gv.at
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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