Weltsynode
Erzbischof Hollerich sprach über erste Erkenntnisse

Kardinal Hollerich ließ anklingen, dass die Rolle der Frau in der 
Kirche ein großes Thema der Weltsynode sein werde. | Foto: KNA
  • Kardinal Hollerich ließ anklingen, dass die Rolle der Frau in der
    Kirche ein großes Thema der Weltsynode sein werde.
  • Foto: KNA
  • hochgeladen von SONNTAGSBLATT Redaktion

Luxemburgs Erzbischof Hollerich sprach über
erste Ergebnisse im Synodalen Prozess.

Kardinal Jean-Claude Hollerich sieht die Stärkung der Rolle der Frau in der katholischen Kirche als eine weltweite Forderung an. Das sei ein wichtiges Ergebnis der Einreichungen aus fast allen Diözese der Weltkirche im Zuge der von Papst Franziskus initiierten Weltsynode, so der Erzbischof von Luxemburg. Hollerich, der auch Moderator („Generalrelator“) der katholischen Weltsynode ist, betonte: „In allen Beiträgen kam vor, dass Frauen in der Kirche mehr gehört werden müssen und ihre Rolle in der Kirche wichtiger werden muss.“

Zugleich schränkte der Kardinal ein, das heiße nicht, „dass die ganze Welt denkt, dass Frauen geweiht werden sollen“. Hollerich: „Ungefähr die Hälfte tritt für Frauen als Diakoninnen ein, und ein kleiner Anteil spricht vom Priestertum der Frau.“ Hollerich (64) sprach in der Theologischen Fakultät Fulda zum Thema „Weltbischofs-
synoden zur Synodalität“.

Kardinal Hollerich nannte als ein weiteres wichtiges Ergebnis aus den Einreichungen der Diözesen weltweit, die Menschen erwarteten, „dass die offizielle Kirche – das heißt: wir Bischöfe, Priester und so weiter – dass wir handeln, so wie Christus in den Evangelien handelt“. Und das heiße: „Allen Leuten muss mit Respekt und mit Liebe begegnet werden. Niemand darf ausgeschlossen werden“, so der Luxemburger Erzbischof.

Autor:

SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Powered by PEIQ