Als erster Grazer Seelsorgeraum startete Graz-Südost.
Er sandte sie aus

In St. Christoph in Thondorf fand in Kirche und Pfarrgarten am 7. September das Startfest für den neuen Seelsorgeraum Graz-Südost statt. Die Grazer Pfarren St. Peter, Graz-Süd, Liebenau-St. Paul und St. Christoph sowie die Seelsorgestellten Autal, Messendorf-Raaba und Hohenrain organisieren nun gemeinsam die Seelsorge und das kirchliche Leben dieses Gebietes. Bischof Wilhelm Krautwaschl nahm die Sendung der Verantwortlichen vor. Im Bild der Bischof mit dem Leitungsteam, das wie in allen 49 Seelsorgeräumen der Diözese aus drei Personen besteht. Von links Seelsorgeraum-Leiter Pfarrer Stefan Ulz, Bischof Krautwaschl, Pastoralverantwortliche Gudrun Isak und Wirtschaftsverantwortliche Gerlinde Rohrer-Schneebacher.

Als erster Grazer Seelsorgeraum startete Graz-Südost.

Aus sieben kirchlichen Gemeinden kamen am Samstag, 7. September, Gläubige in einer Sternprozession zur Kirche St. Christoph in Thondorf. Ein Jahr vor den anderen Grazer Seelsorgeräumen wurde hier schon das Startfest für den „Seelsorgeraum Graz-Südost“ gefeiert.

„Er sandte sie aus“ stand als Motto über dem Fest, mit dem eine neue Struktur der Seelsorge in unserer Diözese Wirklichkeit wird. Nicht einfach als räumlicher Zusammenschluss ist ein Seelsorgeraum gedacht, sondern als gemeinsame Verantwortung für das kirchliche Leben in den Pfarren und anderen Orten, wo Glaube und Kirche gelebt und erfahrbar werden. Eine große Zahl von Kerzen wurde vor dem Altar entzündet, um an die Berufung aller Getauften zu erinnern. Ein Willkommens-Chor mit über 100 Sängerinnen und Sängern der verschiedensten Chorgruppen dieses Gebietes gestaltete den Festgottesdienst mit anderen mit, ebenso wie die Kinder, die auch das Evangelium von der Berufung der Jünger darstellten.

Bischof Wilhelm Krautwaschl, der mit den im Seelsorgeraum tätigen Geistlichen den Gottesdienst leitete, ermunterte zum Zusammenwirken der verschiedenen Berufungen und Fähigkeiten für das gemeinsame Ganze. Er sandte die Verantwortlichen in den Pfarrgemeinderäten und Wirtschaftsräten feierlich in diese Verantwortung und setzte das Leitungsteam ein: Pfarrer Stefan Ulz als Seelsorgeraum-Leiter, Pastoralreferentin Gudrun Isak als Pastoralverantwortliche, Gerlinde Rohrer-Schneebacher als Wirtschaftsverantwortliche.

Ein von Werner Ranacher moderiertes Fest im Pfarrgarten zeigte dann, was ein Seelsorgeraum sein soll: Gemeinschaft aller, die Freude am Gottes- und Menschendienst der Kirche haben. Mit brennenden Kerzen in den Händen gingen viele am Abend nach Hause.

Autor:

Florian Heckel aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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