Abschied
Dem Wesentlichen auf der Spur
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Sr. Dr. Christa Baich sa ist am 30. August nach langer, schwerer Krankheit gestorben.
Christa Baich wurde 1963 geboren und wuchs in Graz in einer großen, musikalischen Familie auf: Selbst spielte sie Cello. Orthodox getauft, entwickelte sie früh eine persönliche, aktiv gelebte Spiritualität. Als Erwachsene konvertierte sie zur römisch-katholischen Kirche und bewahrte zugleich eine tiefe Wertschätzung für die orthodoxe Tradition.
Sie studierte Theologie mit großem Engagement, entdeckte die ignatianische Spiritualität und die Ordensgemeinschaft der Helferinnen, in die sie mit Mitte 20 eintrat. Sr. Christa wirkte mehrere Jahre in der Pfarr- und Berufungspastoral sowie in der Begleitung junger Erwachsener. Von 1996 bis 2003 war sie Pastoralassistentin in der Katholischen Hochschulgemeinde in Graz, von 1996 bis 2006 auch Seelsorgerin im Zentrum für Theologiestudierende. 14 Jahre lang wirkte sie in der Erzdiözese Salzburg. Ordensintern gestaltete Sr. Christa neben Leitungsaufgaben die Aus- und Weiterbildung der Schwestern mit. Nach vier Jahren in der Studierendenseelsorge in Leipzig zeigte sich ihre schwere Erkrankung. Sie beschritt dieses letzte Wegstück sinnvoll und wesentlich, liebevoll Freude genießend und schenkend, ohne dabei je die Wirklichkeit ihrer Krankheit schön zu reden. Das Requiem findet am 15. September um 11 Uhr in der Pfarrkirche Graz-St. Leonhard statt.
Katharina Fuchs sa
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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