Kirche Steiermark
Das Beste kommt noch

Der Dogmatiker Roman Siebenrock (r.) begleitete die diesjährige theologische Fortbildung für hauptamtliche MitarbeiterInnen der Diözese Graz-Seckau im Bildungshaus St. Georgen am Längsee zum Thema „Synodalität“. | Foto: privat
  • Der Dogmatiker Roman Siebenrock (r.) begleitete die diesjährige theologische Fortbildung für hauptamtliche MitarbeiterInnen der Diözese Graz-Seckau im Bildungshaus St. Georgen am Längsee zum Thema „Synodalität“.
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Unterwegs als synodale Kirche.

Bei der diesjährigen theologischen Fortbildung im Bildungshaus St. Georgen am Längsee, organisiert vom diözesanen Fachbereich Pastoral & Theologie, setzten sich hauptamtlich Mitarbeitende der Diözese Graz-Seckau drei Tage lang mit dem Thema Synodalität auseinander. Auch Bischof Wilhelm Krautwaschl nahm an der Fortbildung teil und war mit den Teilnehmenden im Austausch. Unter dem Titel „Synodalität und ein an der Geisteshaltung Christi erneuerter pastoraler Habitus“ führte Referent Dr. Roman Siebenrock, emeritierter Professor in Innsbruck für das Fach Dogmatik, die Teilnehmenden an zentrale Texte des II. Vatikanischen Konzils heran und lud anhand der „Methode des geistlichen Gesprächs der Unterscheidung“ zur Diskussion ein.
Deutlich wurde dabei: Der von Papst Franziskus eröffnete synodale Weg ist nicht nur eine thematische Erneuerung, sondern zielt auf eine tiefgreifende Erneuerung der Haltung der Kirche. Siebenrock erinnerte an ein Wort Papst Pauls VI., der den Begriff Synodalität als „leitende Idee, wie die Sendung des Volkes Gottes auf seinem Weg durch die Geschichte zu leben und zu verstehen ist“, deutet.

Ein kurzer Gang durch die Christentumsgeschichte stand ebenso auf dem Programm wie theologische Grundgedanken von Karl Rahner, Chiara Lubich oder John Henry Newman, die in das gemeinsame Erarbeiten von Regeln für eine neue Kirchlichkeit nach dem Beispiel des Ignatius von Loyola mündeten. Diese „Regeln“ sollen Orientierungen sein, an denen die eigene Haltung in der Seelsorge stets neu ausgerichtet werden kann.
Gemeinsame Eucharistiefeiern und Morgengebete bildeten den geistlichen Rahmen der intensiven, lehrreichen und auch gemeinschaftlich wertvollen Tage des Aufeinander-Hörens und Miteinander-Seins, die fruchtbar in das je persönliche Tun in Kirche und Welt hineinwirken sollen. Während und am Ende dieser gemeinsamen Fortbildungszeit steht fest, was Prof. Siebenrock als eine Art „Motto“ für die pilgernde Kirche Gottes mitgab: „Das Beste kommt noch.“

Josef Promitzer

Autor:

SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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