Beschäftigung fördern

Bernhard Schwarzenegger, hier bei einem früheren Besuch im Talentcenter der WKO Steiermark, fordert Maßnahmen zugunsten der Arbeitsplatzlosen und vor allem auch der Langzeitarbeitslosen.
  • Bernhard Schwarzenegger, hier bei einem früheren Besuch im Talentcenter der WKO Steiermark, fordert Maßnahmen zugunsten der Arbeitsplatzlosen und vor allem auch der Langzeitarbeitslosen.
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Rekordarbeitslosigkeit zu Jahresbeginn 2021. Was tun?

Zur aktuellen Lage am Arbeitsmarkt hat sich der Geschäftsführer des diözesanen Fonds für Arbeit und Bildung, Bernhard Schwarzenegger, zu Wort gemeldet. Das Jahr 2021 hat ja mit einer Rekordarbeitslosigkeit begonnen. Österreichweit sind über 520.000 Menschen ohne Arbeitsplatz, in der Steiermark sind es über 61.000.
Ein besonderes Sorgenkind sind für Schwarzenegger jene, die länger als ein Jahr beim AMS als arbeitssuchend gemeldet sind und es schon vor Corona schwer hatten, Arbeit zu finden. Diese Langzeitarbeitslosen machen mittlerweile 25 Prozent aller Arbeitsplatzlosen aus. Gesundheitliche Einschränkungen oder nicht ausreichende bzw. nicht mehr gefragte Qualifikation stehen oft dahinter.
Ansonsten gebe es nach der Bewältigung der Gesundheitskrise wieder gute Chancen, Arbeit zu finden, meint Schwarzenegger. So werde nach Öffnung der Gastronomie und der Beherbergungsbetriebe der Bedarf an Mitarbeitenden in diesen Bereichen steigen. Diese Gruppe müsse derzeit mit einem Arbeitslosengeld von rund 55 Prozent des vorherigen Verdienstes ihren Lebensunterhalt bestreiten. Die Regierung unterstützte bis Dezember mit einer Aufstockung von 150 Euro pro Monat.
„Qualifikation“ und „Beschäftigung“ sind für Peter Hochegger, geschäftsführender Vorsitzender des Kuratoriums des Fonds für Arbeit und Bildung, mögliche Wege der Unterstützung. „Es braucht zum einen ein fixes Etablieren von Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten während der Phasen von Arbeitslosigkeit oder Kurzarbeit. So können Potenziale der Menschen gehoben werden. Zum anderen braucht es durch den Staat geförderte Beschäftigung, um jenen Arbeit anbieten zu können, die vom ersten Arbeitsmarkt nicht gebraucht werden.“

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SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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