Kirche Steiermark
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Einen Sonderpreis erhielt Hans Painold (Mitte) aus der Pfarre Graz-Straßgang für eine innovative Kerzenverlängerung.  | Foto: Gerd Neuhold/Sonntagsblatt
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  • Einen Sonderpreis erhielt Hans Painold (Mitte) aus der Pfarre Graz-Straßgang für eine innovative Kerzenverlängerung.
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Diözesaner Umweltpreis 2025. PV-Anlage am Pfarrhof und ein Garten für Jung und Alt – so nachhaltig sind die steirischen Pfarren.

Es brauche große und kleine Bausteine, um Tragfähigkeit zu erreichen, sagte KA‑Präsident Andreas Gjecaj in seinen Grußworten. Wie vielfältig ökologische Bausteine in den steirischen Pfarren bereits gesetzt werden, zeigte sich am 1. Juni im Stift Rein bei der Verleihung des Diözesanen Umweltpreises 2025. Martin Halmer, Ökonom der Diözese, betonte, dass verantwortungsbewusstes Wirtschaften Ausdruck der Dankbarkeit für das Geschenk der Schöpfung sei. Gemeinsam mit der diözesanen Umweltbeauftragter Eva Heidlmair vergab die Jury anschließend Preise in den Kategorien „Kinder und Jugend“ und „Nachhaltige Pfarrentwicklung“ sowie für vorbildliche Projekte und einen Sonderpreis.

Kategorie „Kinder & Jugend“
Das Projekt „Herzgarten“ der Pfarre Graz‑Herz Jesu erhielt den Hauptpreis dieser Kategorie. Gemeinsam mit der Volksschule Nibelungen und einer neu gegründeten Gartengruppe entstand hinter der Kirche ein Lern‑ und Erlebnisraum. Kinder und Erwachsene kümmern sich dort gemeinsam um Pflanzen – und bald auch um Hühner. Auch PfarrbewohnerInnen machen mit. Bei Veranstaltungen wie der Langen Nacht der Kirchen öffnet der Garten seine Pforten für viele BesucherInnen.

Kategorie „Nachhaltige Pfarrentwicklung“
Der Hauptpreis ging an die Pfarre Tieschen, die seit vielen Jahren konsequent auf schöpfungsfreundliche Maßnahmen setzt: Pelletsheizung, LED‑Beleuchtung, nachhaltige Pfarrfeste, Mülltrennung am Friedhof und eine Wildblumenwiese im Pfarrgarten. 2025 kam eine Photovoltaikanlage mit Speicher dazu – seither sind Kirche und Pfarrhof mit vier Wohneinheiten von April bis September energieautark. Überschüssiger Strom fließt in eine Energiegemeinschaft. Durch die aktive Öffentlichkeitsarbeit erreicht die Pfarre viele Menschen und motiviert zu ressourcenschonendem Lebensstil.

Nachahmung erwünscht
Den Sonderpreis erhielt Hans Painold aus der Pfarre Graz‑Straßgang: Mit speziellen Kerzenverlängerungen sorgt er dafür, dass Kerzen bei Prozessionen möglichst vollständig abbrennen.

Alle eingereichten vorbildlichen Projekte erhielten Anerkennungspreise – denn jede Initiative zählt und kann andere zum Mitmachen ermutigen: Nachahmung ausdrücklich erwünscht.

Graz-St. Andrä | Foto: Gerd Neuhold/Sonntagsblatt
Pfarre Gratkorn | Foto: Gerd Neuhold/Sonntagsblatt
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SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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