Katholische Jugend
Acht Tage Ägypten
- Am siebten Tag der Reise ging es für die Gruppe der Katholischen Jugend Steiermark zu den Pyramiden von Gizeh.
- Foto: Katholische Jugend Steiermark
- hochgeladen von SONNTAGSBLATT Redaktion
Die Katholische Jugend Steiermark war acht Tage lang in Ägypten unterwegs – zwischen Wüste, Nil und uralten Klöstern. Ihre Eindrücke und Abenteuer haben die Gereisten in Tagebuch-Form festgehalten.
Tag 1: 14. Februar. Früh am Flughafen gestartet, voller Vorfreude und mit einem Reisesegen im Gepäck. Vom Nebel Österreichs direkt in die Wüste Ägyptens. In Anaphora erwarteten uns einfache, urige Häuser, ein Abendessen bei Kerzenschein und ein Abendlob im Dunkeln. Ein gemütlicher Abend in der Gruppe rundete den Tag ab.
Tag 2: 15. Februar. Erst im Morgenlicht sahen wir die Schönheit von Anaphora. Nach dem Frühstück feierten wir die Messe mit koptischem Brot – einem Weißbrot für die Eucharistiefeier. Besonders beeindruckend: eine Kirche in Form der Arche Noah und eine weitere, deren Wände vollständig mit biblischen Szenen bemalt sind – überwältigend bunt und lebendig. Weiter ging es nach Alexandria zu Katakomben, Pompeius-Säule und ersten Falafel – einem traditionellen, frittierten Kichererbsen-Gericht. Der Abend klang mit Spielen und Lachen aus.
Tag 3: 16. Februar. Nach dem Morgenlob besuchten wir das griechisch‑römische Museum und die Bibliothek von Alexandria. Mit der Straßenbahn ging es zur Zitadelle, einer Festungsanlage, die angeblich an der Stelle des versunkenen Leuchtturms von Alexandria steht. Die Aussicht war atemberaubend. Traditionelles Essen und ein ruhiges Abendlob rundeten den Tag ab.
Tag 4: 17. Februar. Im Bus beteten wir das Morgenlob, während der Verkehr uns staunen ließ. Wir besuchten mehrere Klöster, hörten Geschichten über den heiligen Menas und sahen eine Gebetshöhle sowie einen Baum, der laut Überlieferung aus einem Wunder entstand. Süße Bananen und Mandarinen begleiteten uns durch einen langen Fahrtag, bevor wir in Kairo, der Hauptstadt Ägyptens, ankamen.
Tag 5: 18. Februar. Der Besuch im Müllviertel Kairos berührte uns tief. Inmitten von Müllbergen arbeitet das Hilfswerk Sr. Emanuelle, das Kindern Bildung und Zukunft schenkt. Dort feierten wir die Aschermittwochsmesse. Danach besuchten wir Orte, an denen die Heilige Familie gerastet haben soll und nahmen Wasser aus einem alten Brunnen mit. Eine Nilfahrt zeigte uns Kairo aus einer neuen Perspektive.
- ie Tage in Ägypten begannen mit einem gemeinsamen Morgenlob – ein ruhiger Start in große Abenteuer.
- Foto: Katholische Jugend Steiermark
- hochgeladen von SONNTAGSBLATT Redaktion
Tag 6: 19. Februar. Wir tauchten in die Welt des Islam ein, besuchten das Koptenviertel und Orte, an denen die Heilige Familie Schutz gefunden haben soll. Auch eine Synagoge lag auf unserem Weg. Auf dem Basar wagten wir uns ans Feilschen, bevor wir den Tag mit Messe und Pause am Pool ausklingen ließen.
Tag 7: 20. Februar. Der Blick auf die Pyramiden von Gizeh war überwältigend. Einige wagten sich sogar ins Innere der Cheops-Pyramide. Weiter ging es zur Sphinx und zum Kamelreiten – holprig, aber unvergesslich. Im neuen Ägyptischen Museum bestaunten wir die Schätze Tutanchamuns. Der Abend gehörte der Gemeinschaft.
Tag 8: 21. Februar. Ein Morgenlob am Pool, dann die Zitadelle von Kairo mit ihrer beeindruckenden Alabaster-Moschee. Die kunstvollen Decken und Lampen ließen uns staunen. Nach einem weiteren Moscheebesuch ging es zum Flughafen. Mit Gesang, Lachen und ein wenig Wehmut verging die Heimreise wie im Flug. Jugendseelsorger Lukas fasste alles zusammen: „Amen.“
- Foto: Katholische Jugend Steiermark
- hochgeladen von SONNTAGSBLATT Redaktion
- Foto: Katholische Jugend Steiermark
- hochgeladen von SONNTAGSBLATT Redaktion
- Zwei Teilnehmerinnen der Reise in einer farbenprächtig bemalten Kirche, die besonders beeindruckt hat.
- Foto: Katholische Jugend Steiermark
- hochgeladen von SONNTAGSBLATT Redaktion
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.