Kirche Steiermark
Abschied
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Er hatte ein offenes Ohr für die Menschen
Trauer um GR Kurt Lampl.
Im 94. Lebensjahr stand der emeritierte Pfarrer von Allerheiligen bei Wildon. Am Samstag, dem 17. Mai, starb Ing. Kurt Lampl im LKH Wagna, nachdem sich seine Gesundheit in den Wochen davor zunehmend verschlechtert hat. Seit einer Herzoperation im Jahr 2019 konnte er nicht mehr selbst die Messe feiern. Von seiner langjährigen Haushälterin Inge Trimmel wurde er bestens betreut.
Der gebürtige Tiroler strebte nach der HTL-Matura einen technischen Beruf an, bevor er sich dem Minoritenorden anschloss und 1957 in Wien zum Priester geweiht wurde. Nach seelsorglichen Stationen in der Erzdiözese Wien und dem Ordensaustritt kam Lampl 1983 in die Steiermark, wo er zunächst Provisor, dann Pfarrer von Allerheiligen bei Wildon wurde.
Er hatte stets ein offenes Ohr für die Anliegen der Menschen, feierte die vielfältigen Gottesdienste mit viel Freude und unterstützte das religiöse Leben bei den Dorfkapellen. Besonders lagen ihm die Ministranten am Herzen, mit denen er, wie mit anderen pfarrlichen Gruppen, viele Ausflüge unternahm. Sehr verbunden war Pfarrer Lampl mit den Vereinen, insbesondere dem USV Allerheiligen, deren Spiele der begeisterte Fußballfan regelmäßig besuchte. Auch Tiere liebte er. Für die 2006 errichtete neue Orgel gründete er einen Kulturverein.
Nach der Emeritierung 2007 hielt Kurt Lampl seiner Pfarre als Seelsorger die Treue. Nach dem Requiem am 22. Mai mit Generalvikar Erich Linhardt wird er am dortigen Pfarrfriedhof beigesetzt.
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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