Abschied
- Pfarrer Josef Fink
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Feiern ist göttlich
Trauer um Pfarrer Josef Fink.
Bis zum letzten Tag konnte Konsistorialrat Josef Fink im Rollstuhl am Leben teilhaben, auch wenn er seit zwei Jahren auf Pflege angewiesen war. Am 6. März ist der beliebte Priester in Bad Gleichenberg gestorben.
Josef Fink stammte aus Petersdorf bei Feldbach und wurde 1960 in Graz zum Priester geweiht. Er war in St. Veit am Vogau, Bärnbach und Gleisdorf als Kaplan bzw. als Provisor tätig, bevor er im Jahr 1971 zum Pfarrer von Gleisdorf bestellt und gleich darauf auch zum Dechant gewählt wurde. Er war ein Seelsorger und Hirte, der die Nähe zu den Menschen gesucht hat. Gerne sagte er: „Feiern ist ein göttlicher Zustand.“ Entsprechend großen Wert legte er auf das Feiern der Gottesdienste und die musikalische Gestaltung der kirchlichen Feste sowie auf die pastoralen Akzente, die durch die Einführung der Bußgottesdienste oder der Ehejubiläums-Messen gesetzt wurden. Aber auch geselliges Feiern, Ausflüge, Dorfrunden und der Pfarrball waren ihm große Anliegen. Kirchenrenovierungen und die Errichtung des Pfarrzentrums in seiner Zeit schufen dafür Raum.
Im Jahr 1993 wechselte Fink in die Pfarre Trautmannsdorf, die er zehn Jahre lang leitete und in der er auch nach seiner Emeritierung seelsorgliche Dienste leistete. Mit seiner positiven Art konnte er auch hier viele Menschen ansprechen und zur Mitarbeit gewinnen.
Dem Requiem in der Pfarrkirche Trautmannsdorf am Sonntag, dem 16. März, um 10 Uhr, wird Finks ehemaliges Pfarrkind Bischof Wilhelm Krautwaschl vorstehen.
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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