Aschermittwoch
Was uns die Asche sagt

Der Aschermittwoch fordert zum Nachdenken und Umdenken heraus.

Haben wir heuer nicht schon genug gefastet? Corona zwingt uns nach wie vor zu vielen Verzichten auf gewohnten Lebensstil. Trotzdem lässt die Kirche auch heuer die Fastenzeit beginnen, die auch Österliche Bußzeit genannt wird. Diese 40 Tage halten die Sehnsucht nach einem Ostern, einer Auferstehung wach. Heuer wohl besonders verbunden mit der Sehnsucht nach einer „Auferstehung“ aus den Gefährdungen und Beschränkungen durch Corona. Diese Zeit ist auch eine besinnliche Zeit. Besinnung tut auch not, wenn wir aus Corona gelernt haben wollen.
Mit dem Aschermittwoch beginnt diese Zeit. Das Symbol der Asche erinnert dabei an die Vergänglichkeit. Heuer kann die Asche auch Erfahrungen zusammenfassen, die wir gerade in der Corona-Krise gemacht haben. Es geht nicht alles immer gleich so weiter, wie es bisher war oder wie wir es uns vorstellen. Das Denken an das Ende können wir uns nicht ersparen. Wenn wir nur für den Augenblick leben und die Frage ausblenden, wie es weitergehen kann, verbauen wir unserer Erde die Zukunft.
Bei der Feier des Aschermittwochs, die in den Kirchen nach den derzeit geltenden Regeln abgehalten werden kann, wird die Asche als Zeichen solcher konstruktiver Nachdenklichkeit gesegnet. Heuer wird sie uns nicht als Kreuz auf die Stirn gezeichnet, sondern ohne Begleitwort auf das Haupt gestreut.

Autor:

SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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