Familie
Papa-Feierzeit
- Buntbemalter Wimpel für Papa.
- Foto: Knolly
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Vatertag. Wertschätzung für alle starken Begleiter im Leben.
Jahr für Jahr gehört der zweite Sonntag im Juni ganz unseren Vätern. An diesem besonderen Tag feiern wir sie, lassen sie hochleben und sind dankbar dafür, dass sie uns auf unserem Lebensweg begleiten, bestärken und bereichern.
Schon Friedrich von Schiller wusste um die vielen Möglichkeiten des „Papa-Seins“, sagte er doch einst: „Nicht Fleisch und Blut, das Herz macht uns zu Vätern.“
Und so ist der Vatertag auch der Tag, an dem man allen väterlich-fürsorglichen Menschen im eigenen Umfeld, egal ob Opa, Onkel, Patenonkel … ebenso von ganzem Herzen DANKE sagen kann.
Die Dankbarkeit ist natürlich nicht nur auf diesen einen Tag beschränkt, sondern erfüllt auch die anderen 364 Tage im Jahr – selbst wenn man möglicherweise manchmal im Alltag ein wenig darauf vergisst. Aber vielleicht kommt der Basteltipp deshalb genau richtig, denn er sagt nicht nur am 14. Juni von Herzen danke, sondern erinnert auch durchs Jahr hindurch daran.
Und so geht’s: Auf weißes oder buntes Papier Wimpel in gewünschter Form und Größe aufs Papier zeichnen, mit Worten nach Wahl versehen und farbig verzieren, vielleicht auch Fotos aufkleben, ausschneiden mit Löchern versehen und an einer langen Schnur auffädeln. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt.
Danach braucht es nur mehr ein gutes geheimes Versteck und am Vatertag einen besonderen Platz.
Sarah Knolly
Segen für alle Väter
Guter Gott, segne jene, die neu im Vatersein sind und mit Liebe und Unsicherheit ihren Weg suchen.
Segne die alleinerziehenden Väter, die Last und Freude des Alltags allein tragen.
Segne die alten Väter, die Großväter, die ihren Kindern und Enkeln Weisheit, Geduld und Güte schenken.
Segne die Väter mit Demenz, deren Erinnerungen verblassen, deren Würde aber unantastbar bleibt.
Segne auch jene Männer, die ihren väterlichen Aufgaben fernbleiben – heile, was verletzt ist, und öffne Wege zu Verantwortung und Liebe.
Gott, segne alle Väter in all ihrer Vielfalt.
Für Sie gelesen
Der Schatz im Kinderzimmer
Steve Heitzer, Tyrolia Verlag
Steve Heitzer ermutigt Erziehende, sich auf die kindliche Welt ganz einzulassen und das Leben mit Kindern als eigenes spirituelles Lernfeld zu erkennen. Anschaulich erzählt er Beispiele aus seiner Erfahrung als Pädagoge und Vater. Durch scheinbares „Nichts-Tun“, durch achtsames Hinschauen im Alltag mit Kindern, werden verschiedene Sichtweisen und Bedürfnisse klar, kommen Konflikte und manchmal Lösungswege ans Licht.
Nachgedacht
Erinnerung, die bleibt
Ganz unscheinbar hängt die Wimpelkette an unserer Esszimmertüre. Tagein und tagaus gehen wir daran vorbei und das schon seit zirka zehn Jahren. Mal sehen wir sie, meist nehmen wir sie nicht bewusst wahr.
Schaut man sich die einzelnen Wimpel an, kann man dort „Allerbester Papa“ in 15 bunt ausgemalten und liebevoll gestalteten Wimpeln lesen. Die Künstlerin ist unsere jüngste Tochter, die damals im Kindergarten mit viel Freude die Wimpelkette als Vatertagsgeschenk gezaubert hat.
So begleitet uns diese Botschaft bei Familienfeiern, sonntäglichen Mittagessen, wenn die Mädels im Esszimmer ihre Zelte zum Lernen aufschlagen oder an normalen Tagen. Sie ist dabei, wenn wir den Adventkranz auf den Tisch stellen oder zu Ostern die Jause genießen. Sie ist immer da, ganz unscheinbar, aber dennoch mit einer ganz wichtigen Botschaft.
Natürlich hätten wir sie nach einiger Zeit abnehmen und in die Erinnerungsbox legen können. Vor allem, weil sie ja eigentlich gar nicht mehr täglich registriert wird. Aber die Erinnerungen, die zwischen den Wimpeln mit an der Schnur hängen, sind einfach zu schön, um sie in einer Box zu verstauen.
Sarah Knolly
Diözesane Referentin für Diakonie & Gemeinschaft, Dipl. Erwachsenenbildnerin und dreifache Mama.
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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