Familie
Impulse fürs Zusammenleben

Es lohnt sich, Zeit und Energie in Beziehungen, Ehe und Familie zu stecken.
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Kirche stärkt Familien im christlichen Tun.

„Amoris Laetitia“ ist auch nach fünf Jahren immer noch voller Impulse für das Zusammenleben in Familien. Es liest sich einladend, wertschätzend, ermutigend. Papst Franziskus geht es in „Amoris Laetitia“ um den Blick auf die Wirklichkeit und die Herausforderungen der Familie, nicht auf das Ideal.
Auf der vatikanischen Website zum „Jahr der Familie Amoris Laetitia“ werden „12 Wege mit Familien“, Vorschläge für Schwerpunkte in der Familienseelsorge, beschrieben. In den österreichischen Diözesen arbeiten wir seit vielen Jahren zu diesen Schwerpunkten. Denn Kirche stärkt Familien über die Feier der Sonntagsmesse und der Sakramente hinaus im christlichen Tun und lädt zur aktiven Mitgestaltung ein. Sie unterstützt und begleitet durch Angebote der Ehevorbereitung, der Paarbegleitung oder auch in der Elternbildung. Wir schaffen Strukturen für eine familienfreundliche Seelsorge und Orte der Begegnung und der Gemeinschaft, wie zum Beispiel Eltern-Kind-Gruppen, Begegnungsmöglichkeiten für SeniorInnen, Familiengottesdienste, Angebote für Alleinerziehende oder auch Familienrunden. Familienberatungsstellen unterstützen Menschen in Lebenskrisen und bei Lebenswenden.
Beziehung, Ehe und Familie gehören zu einem gelingenden Leben vieler Menschen. Es lohnt sich, Zeit und Energie dafür zu investieren. Es ist gut und wichtig, immer wieder verstärkt auf Familien in ihrer Unterschiedlichkeit hinzuschauen – und auch auf das Positive, das in den Familien geschieht und gelingt!

Katrin Windischbacher

Das „Jahr der Familie“ beginnt am 19. März
Papst Franziskus hat ein „Jahr der Familie Amoris Laetitia“ ausgerufen, es beginnt am 19. März 2021 – da jährt sich zum fünften Mal die Veröffentlichung von „Amoris laetitia“, des Papst-Schreibens nach der Familiensynode. Franziskus wollte damit inner- wie außerkirchlich ein neues Bewusstsein für die zentrale Rolle von Ehe und Familie wecken. Am 26. Juni 2022 geht das Familienjahr mit dem zehnten kirchlichen Welttreffen der Familien in Rom zu Ende.
Federführend für die Initiativen im Familienjahr wird das Päpstliche Dikasterium für Laien, Familien und das Leben sein. Material zum Familienjahr:
http://www.laityfamilylife.va/content/laityfamilylife/it/amoris-laetitia.htmls

ZUM NACHDENKEN

Amoris-Laetitia-Familienjahr

Am 19. März jährt sich zum fünften Mal die Veröffentlichung des nachsynodalen Schreibens „Amoris Laetitia“, „Die Freude der Liebe“. Dies nimmt Papst Franziskus zum Anlass, ein „Amoris Laetitia Familienjahr“ auszurufen.
„Die Freude der Liebe, die in den Familien gelebt wird, ist auch die Freude der Kirche“ – so lautet der Eröffnungssatz aus „Amoris Laetitia“.

Papst Franziskus möchte den Blick auf das Gute lenken, denn gute Beispiele von gelingenden Ehen öffnen einer einladenden Pastoral die Tür. Wir werden ermutigt, Wege des Glücks aufzuzeigen, wie Liebe in der Familie gelingen kann.
Fantasien von einer idyllischen oder vollkommenen Liebe sind in der Realität wenig hilfreich. Gleichzeitig verweist der Papst darauf, dass auch Krisen dazugehören. Denn es gibt Krisen, die gewöhnlich in allen Ehen vorkommen, z. B. wollen Unterschiede der Partner in Einklang gebracht werden, die Ge-burt der Kinder, Erziehungskrisen etc. Familie sei kein fertiger Zu-stand, sondern die Familienmitglieder verändern sich, reifen und entwickeln sich weiter.

Franziskus plädiert für eine Pastoral der Barmherzigkeit. Im Mittelpunkt der Familienpastoral sind die Familien selbst. Kirche muss Familien dort abholen, wo sie stehen. Eine begleitende Seelsorge nimmt die Realität der Vielfalt von Beziehungen wahr. Wir alle müssen offene Augen, Ohren und Herzen für Anliegen und Herausforderungen von Familien haben. Denn Familien „sind nicht ein Problem, sie sind in erster Linie eine Chance“!

Die Autorin leitet das Familienreferat unserer Diözese. 


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Autor:

SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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