Familie
Herausforderungen
- Alleinerziehende Mamas und Papas leisten oft Großartiges, um ihren Kindern eine gute Zukunft zu ermöglichen.
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Unterstützung und Anerkennung für Alleinerziehende
Der Tag der Alleinerziehenden, der am 21. März weltweit gefeiert wird, wurde 1984 in den USA ins Leben gerufen, um auf die Bedürfnisse und Herausforderungen von Alleinerziehenden aufmerksam zu machen. Inzwischen wird er auch in anderen Ländern gefeiert, um die Situation dieser Eltern in den Fokus zu rücken. Er würdigt die enormen Anstrengungen von Eltern, die ihre Kinder überwiegend allein großziehen, und erinnert daran, wie wichtig es ist, dass sie neben staatlicher vor allem auch soziale Unterstützung erhalten.
Deshalb haben wir im Projekt Alleinerziehende rund um diesen Tag besondere Angebote für Alleinerziehende und ihre Kinder. Sei es ein günstiger Urlaub auf der Tauplitz, ein Tanzworkshop, ein Entspannungstag, die Veranstaltungen „Spiel, Spaß und Entspannung“ und „Die Kraft des heilsamen Singens“ und noch einiges mehr.
Dabei ist es uns wichtig, dass Alleinerziehende zusammenkommen und Gemeinschaft erleben. Wir schaffen Begegnungsräume für Austausch und Vernetzung.
◉ Infos: projekt-alleinerziehende.graz-seckau.at
◉ Newsletter: projekt-alleinerziehende.graz-seckau.at/einrichtung/204/newsletter
Petra Ruzsics-Hoitsch, Leitung Projekt Alleinerziehende der Diözese
Schnelle Hilfe
Das Förderprojekt „Schnelle Hilfen für
Alleinerziehende“ wurde vom Sozialministerium im Rahmen der Covid-Entlastung für Familien im Jahr 2021 bereitgestellt.
Auch das Projekt Alleinerziehende der Diözese Graz-Seckau hat aufgrund dieses Projektes im Jahr 2025 wieder die Möglichkeit, Alleinerziehende und ihre Kinder zu unterstützen. Durch günstige bzw. kostenfreie Angebote (Urlaube, Seminare, Treffen …) kann ein kleiner Beitrag zur Unterstützung geleistet werden.
◉ Infos: Projekt Alleinerziehende, Kirchengasse 4, 8010 Graz, 0316/8041-898,
projekt-alleinerziehende.graz-seckau.at
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Sei ganz du
– Weise Worte für Frauen
Donna Lancaster
Groh Verlag
Das Selfcare-Buch ist voller Inspiration, Rat, Trost und Liebe für Frauen, egal in welcher Lebensphase. Mit dieser Sammlung inspirierender und ehrlicher Worte möchte die Therapeutin Donna Lancaster Frauen dabei helfen, ihr wahres Ich zu finden, Selbstliebe zu erlernen, Schmerzen zu heilen und Rückschläge zu überwinden.
Nachgedacht
Schaffe ich alles?
Mein Sohn ist sieben Jahre alt und ich bin alleinerziehend, seit er drei ist. Ich habe dieses Familienmodell nicht gewollt … Die Frage ist nun, was ich daraus mache. Konzentriere ich mich auf das, was fehlt und bin unglücklich mit der Situation oder lege ich den Fokus auf mein wundervolles Kind?
Als alleinerziehende Mutter mache ich all das allein, was Eltern zu zweit schon an ihre Grenzen bringt. Alles gut zu organisieren, ist schwierig. Noch schwieriger ist die soziale Isolation. Da ich keine Familie in der Nähe habe und mir keinen Babysitter leisten kann, bin ich zeitlich eingeschränkt und kann ohne mein Kind kaum etwas unternehmen.
Eine andere Hürde ist die Zeit. Ich arbeite Vollzeit und muss schauen, dass ich mein Kind immer rechtzeitig abhole. Auch alle Termine nehme ich allein wahr: Arztbesuch, Schulveranstaltungen, Sprechtage …
Vom Kindsvater bekomme ich wenig finanzielle Unterstützung und trage so einen großen finanziellen Brocken. Ich habe Angst, alles finanziell schaffen zu können.
Was auch anstrengend ist: Entscheidungen allein treffen zu müssen.
Im Wesentlichen führen mein Sohn und ich aber ein schönes Leben. Wir versuchen, sparsam und nachhaltig zu leben, gönnen uns trotzdem ab und zu etwas: ein Eis, eine Theateraufführung oder einen Schwimmbad-Besuch. Und diesen Sommer fahren wir sogar einige Tage ans Meer (mit Unterstützung vom Projekt Alleinerziehende).
Eine alleinerziehende Mama
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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