Aus der Serie "Mein Hobby"
Andreas Hofmann - ein begeisterter Bahn(p)fahrer

Ottenschlag. Der Pfarrer von Ottenschlag und Kirchschlag, Andreas Hofmann, entdeckte seine Leidenschaft schon als Kind: „Ich bin jahrelang mit dem Zug in die Schule gefahren, da ich in der Nähe einer Bahnstation aufgewachsen bin.“ Die Faszination des 1973 in Rosenheim geborenen Priesters blieb „auf Schiene“. Seine Jugendzeit ist ihm bezüglich Bahnfahren in guter Erfahrung: „Als 19-Jähriger bin ich mit einem Ferienticket zahlreiche Eisenbahnlinien in Bayern abgefahren.“ Volle Fahrt errreichte seine „Eisenbahnerkarriere“, meinte er scherzend, als er auf der Strecke Wien-Villach-Salzburg auf dem Führerstand der Lok mitgefahren durfte.

Andreas Hofmann half mit, dem Ökogedanken Licht am Ende des Tunnels zu geben: „Ich habe mich für den Erhalt und für die Attraktivierung von Nebenbahnen eingesetzt.“ Es habe ihn „sehr gefreut, dass vor allem in Bayern viele Nebenstrecken vor der Stilllegung bewahrt worden sind und wieder viel mehr Menschen mit der Bahn fahren“.

Der Geistliche besitzt zahlreiche Bücher über Eisenbahnen, vor allem von Nebenstrecken sowie Eisenbahn-Videos. Einige davon hat er selbst schon gedreht. Gerne schau er auch Eisenbahnsendungen an.

Als Religonslehrer stellte er auch schon „die Weichen“ für die Faszination Bahnfahren für die nächste Generation: „Mit der dritten und vierten Klasse Volksschule Ottenschlag sind wir letztes Jahr bei den Projekttagen mit der Mariazellerbahn gefahren.“ Der Weg ist bei eingefleischten Bahnfahrern oft das Ziel. Aber bei Pfarrer Hofmann bleibt der erwähnte Umweltgedanke auch im Alltag nicht auf der Strecke: „Wenn ich meinem Vater in Bayern besuche, fahre ich immer CO2-freundlich ab St. Pölten mit dem Zug.“ Auch zahlreiche Urlaubsreisen absolvierte der Priester mit dem Zug: Heuer fuhr er auf der deutschen Märchenstraße, die in der Mitte von Deutschland liegt; auch Italien bereiste er mehrmals mittels Schlafwagen. „Freie Bahn“ erlebte der Ottenschlager und Kirchschlager Priester auf anderen Kontinenten: „Meine längsten Zugstrecken waren von Melbourne nach Sydney in Australien und von der Ostküste der USA nach Los Angeles.“

„Mein Hobby“ ist eine Reihe von Kirche bunt, in der außergewöhnliche Talente und interessante Hobbys von kirchlichen Persönlichkeiten vorgestellt werden.

Autor:

Wolfgang Zarl aus Niederösterreich | Kirche bunt

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