Reise der kfbö
Auf den Spuren der Maria von Magdala in Südtirol
- 187 Frauen begaben sich auf die Reise nach Südtirol. 40 davon aus der Diözese St. Pölten
- Foto: kfb
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Maria von Magdala fasziniert.
Als eine der bedeutendsten Frauengestalten der Kirchengeschichte bewegt ihre Biografie bis heute. Die Katholische Frauenbewegung Österreichs (kfbö) begab sich mit 187 Frauen – davon 40 aus der Diözese St. Pölten – auf eine sechstägige Spurensuche ins malerische Südtirol, um die biblische und geschichtliche Dimension dieser besonderen Heiligen neu zu entdecken.
Wird lange in Erinnerung bleiben
„Es war eine Reise mit vielen netten Begegnungen, spirituellen Impulsen, stimmungsvollen Liturgiefeiern in Ridnaun, in der Klosterkirche Säben und in der Magdalenen-Kirche Viums, die uns noch lange in Erinnerung bleiben werden“, erzählt Monika Liedler, Vorsitzende der kfb-St. Pölten.
Unter den Teilnehmenden der Diözese waren die frühere kfb-Vorsitzende Anna Rosenberger und Isabella Ehart, Theologische Begleiterin der kfb-St. Pölten und Verantwortliche des Liturgieteams.
Das Ziel war bewusst gewählt: Kaum eine Region verbindet landschaftliche Schönheit so tief mit der Verehrung der Maria Magdalena wie Südtirol.
Davon zeugen die Kirchen und Kapellen, die ihr dort gewidmet sind.
Starkes Vorbild für Frauen
Neben dem Besuch von Stätten, wo sie verehrt wird, stand vor allem der spirituelle Austausch im Vordergrund. Maria Magdalena, die in den Evangelien als erste Zeugin der Auferstehung beschrieben wird, dient den Frauen als starkes Vorbild für gelebten Glauben und weibliche Stärke in der Kirche.
Als wertvoller roter Faden der Reise wurde die theologische Vorarbeit von Prof. Maria Theresia Ploner von der Philosophisch-Theologischen Hochschule Brixen erachtet.
Sie gab eine Einführung in das Leben und Wirken der Maria von Magdala, so Anna Rosenberger, denn im Laufe der Geschichte sei die erste Auferstehungszeugin mit vier weiteren Frauen vermischt worden.
Bestärkt, um zu verkünden
Ziel sei es laut Rosenberger gewesen, dass die Frauen im Alltag – je nach Möglichkeit – bestärkt werden in der Nachfolge Jesu und weiter auf den Spuren der großen Heiligen Maria von Magdala gehen.
Die Frauen seien darin ermutigt worden, sich in der Kirche zu engagieren und als Verkünderinnen zu wirken. Rosenberger kündigt an, dass man sich in zwei Jahren wieder auf die Spuren einer bedeutenden Heiligen begeben wird.
Autor:Kirche bunt Redaktion aus Niederösterreich | Kirche bunt |
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