„Influencer Gottes“
Zwettl bekommt Reliquien vom „Internet-Heiligen“ Acutis
- hochgeladen von Wolfgang Zarl
In der Pfarre Zwettl-Stadt informierten Pfarrer P. Janusz Wrobel und Kaplan Manuel Sattelberger den Pfarrgemeinderat bereits, dass am 1. November eine Haar-Reliquie des heiligen Carlo Acutis bei einer Festmesse begrüßt wird. Diese wird um 10 Uhr von Generalvikar Christoph Weiss zelebriert. Ab diesem Zeitpunkt ist die Reliquie zur Verehrung in der Kirche ausgestellt. Pfarrer Wrobel (Bild mit dem noch leeren Reliqiengefäß) hat als Franziskaner gute Kontakte nach Assisi, von wo aus das Wirken des Franziskanerordens ausging und wo Acutis beerdigt ist.
Jugendseelsorger Sattelberger betont, es sei wichtig, den Sinn einer Reliquie zu erklären, damit die Menschen verstehen, was die Kirche damit verbindet!
Es sei keine Rückkehr in das Mittelalter, sondern die Einladung nachzudenken: Was sagt mir das vorbildliche Leben dieses jungen Menschen Carlo Acutis? Was löst seine Taufberufung, sein Vorbild in mir aus?
Auch das Stift Zwettl erhält eine Reliquie. Bei einem Pontifikalamt mit Abt Johannes M. Szypulski am 12. Oktober (10.15 Uhr) wird diese begrüßt. Es besteht die Möglichkeit zur persönlichen Verehrung. Außerdem wird die Schau „Eucharistische Wunder“ eröffnet.
„Influencer Gottes“
Papst Leo XIV. hat am 7. September den 2006 mit 15 Jahren verstorbenen Carlo Acutis heiliggesprochen. Er ist der erste Heilige aus der Generation der Millennials und gilt als „Cyberapostel“ und „Influencer Gottes“. Acutis hat schon als kleines Kind jeden Tag an einer Messe teilnehmen wollen, um mit Jesus vereint zu sein, erzählte seine Mutter. Die Eucharistie sei seine „Autobahn zu Gott“, lautet ein Zitat des Burschen. Mit seinem Taschengeld hat er Schlafsäcke und Essen für Bedürftige gekauft. Auch die Internetseite seiner Heimatpfarre in Mailand betreute er. Zudem erstellte er eine Sammlung mit 108 eucharistischen Wundern, die heute auf einer eigenen Website zu finden sind.
Autor:Wolfgang Zarl aus Niederösterreich | Kirche bunt |
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