Bibelfestwoche in der Diözese St. Pölten
10 Tage mit der Bibel im Herbst

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Im Herbst sind vom 25. September bis 4. Oktober in der Diözese St. Pölten zehn Tage der Bibel gewidmet. Im Rahmen der von der Bischofskonferenz ausgerufenen Bibeljahre laden vielfältige Angebote zu Annäherungen an das Buch der Bücher ein. Österreichweit wurde diese Bibelfestwoche auf 2021 verlegt, die Diözese St. Pölten veranstaltet sie aber planmäßig schon heuer. Zugleich verlängert sich durch die Verschiebung auch die österreichweite Initiative „Jahre der Bibel“ um drei Monate.

Umfassendes Programm

Das Programm ist umfassend, „Kirche bunt“ präsentiert schon einige Höhepunkte: In der Landesbibliothek NÖ befasst sich eine Ausstellung mit dem sprachlichen und kulturellen Aspekt der Bibel und zeigt Bibeln in unterschiedlichsten Sprachen. Eine Johann Sebastian Bach-Nacht in mehreren St. Pöltner Kirchen bringt die Bibel durch die Musik näher. Gespräche im Tullner Bibelgarten und an anderen Orten laden zum gemeinsamen Nachdenken ein. Ein Musikkabarett nähert sich auf humoris­tische Weise der Bibel, ein Singnachmittag lädt zum Mitsingen ein.

Unter dem Motto „10 Tage für die Bibel“ beteiligen sich Amstettens Pfarren und die Franziskanerinnen mit einem vielfältigen Programm. Pfarrbibliotheken laden zum Lesen und Gestalten ein und Ausstellungen locken mit künstlerischen Auseinandersetzungen. Die Katholische Frauenbewegung veranstaltet einen Tag zum Thema „Gottes starke Töchter – Frauen in der Bibel“.

Zwölf Frauen und Männer aus unserer Diözese – darunter Bischof Alois Schwarz – wollen die Bibel teilen. Bei diesem besonderen Angebot stehen sie für Pfarren, in denen es noch keine Bibelrunde gibt, als Begleiter für einen Bibelabend oder ein Bibelfrühstück zur Verfügung. Eine weitere Besonderheit ist eine Künstlerklausur: Sieben Schriftsteller und sieben Maler wohnen und arbeiten im Stift Seitenstetten zum Thema „Noahs Fest“ zusammen.

Hintergrund zur Heiligen Schrift

Was ist die Bibel? Vielfältig sind die Antworten auf diese scheinbar so einfache Frage. Karin Hintersteiner, Projektleiterin der diözesanen Bibeltage, erinnert: „Die Bibel ist Glaubens- und Gebetsbuch, Weltliteratur, Grundlage für Judentum und Christentum, Inspiration für Schriftsteller, Musiker, Künstler aller Sparten, Wort Gottes und Menschenwort, Sammlung von 72 Büchern, Gesangbuch. Sie ist das am häufigsten übersetzte Buch und in manchen Ländern verboten. Sie ist Heilige Schrift für über 2,2 Milliarden Menschen.“
Die Bibel lade ein und fordere heraus, sie habe Heilige und Revolutionäre inspiriert. Hintersteiner: „Wir lesen sie in der Liturgie und zu Hause, allein oder in Gruppen, wir beten und singen mit ihr, sie spendet Trost und gibt Halt; sie verwirrt und verstört. Sie lässt niemanden kalt.“

Autor:

Wolfgang Zarl aus Niederösterreich | Kirche bunt

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