Meine Bibelstelle - von Michaela Böldl
Du gefällst mir!

Michaela Böldl ist Dipl. Pastoralassistentin in der Stadtpfarre Herz Jesu in Amstetten.
  • Michaela Böldl ist Dipl. Pastoralassistentin in der Stadtpfarre Herz Jesu in Amstetten.
  • Foto: W. Zarl
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Und eine Stimme aus dem Himmel sprach:
Das ist mein geliebter Sohn,
an dem ich Gefallen gefunden habe.
Matthäus 3,17

Wenn ich Jugendliche auf das Sakrament der Firmung vorbereite, dann spreche ich in den ersten Stunden mit ihnen von der Taufe, dem Start unseres Christseins. Der Evangelist Matthäus bringt uns seine Sicht der Taufe Jesu: „Der Himmel hat sich geöffnet und er (Jesus) sah den Geist Gottes wie eine Taube auf sich herabkommen.“ Und dann bekommt er diese wunderbare Zusage: „Das ist mein geliebter Sohn, an dem ich Gefallen gefunden habe.“

Ich versuche mit den Jugendlichen diesem Satz nachzuspüren und auch bei einer Israelreise durfte ich mir an der Jordan-Taufstelle diese Zusage geben lassen. Denn Gott spricht ja auch zu uns: „Du bist meine geliebte Tochter, mein geliebter Sohn, an der, an dem ich Gefallen gefunden habe.“

Ich bin von Gott ganz angenommen

Gott nimmt mich an als ganzer Mensch. Er nimmt mich an so wie ich bin, mit meinen Fähigkeiten, Talenten, Begabungen, aber auch meiner Begrenztheit und Sünde. Und er freut sich an mir, seinem Geschöpf!
Die Firmkandidaten nenne ich einzeln beim Vornamen und mache ihnen dann ein Kreuzzeichen mit Weihwasser auf die Stirn oder Hand. Dabei spreche ich diesen Satz. Immer wieder darf ich erleben, wie besonders dieser Moment für uns alle ist.

Taufe – eine „Quellenerfahrung“

Diese Stelle aus dem Matthäusevangelium ist für mich ganz wichtig geworden, weil sie mich an meinen Ursprung erinnert. Die Taufe ist für mich eine Quellenerfahrung, mit der alles beginnt und begonnen hat. Sie ist immer verbunden mit Umkehr und bei jeder Tauferneuerung wende ich mich ganz bewusst wieder Jesus zu.
Das Weihwasserbecken zuhause erinnert uns eigentlich auch daran und lädt uns ein, uns gegenseitig zu segnen. Ein einfaches Ritual, das mich aber immer wieder rückbinden lässt an meinem Schöpfer, meinen Ursprung, ohne den ich nichts wäre.

Autor:

Kirche bunt Redaktion aus Niederösterreich | Kirche bunt

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