Gottesbild

Beiträge zum Thema Gottesbild

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Familie
Wie Kinder Gott sehen

Kinder sind offen für Gott – sogar in einer säkularen Welt. Ihre Liebesfähigkeit, das Bedürfnis nach Verbundenheit und ihr Urvertrauen können uns Erwachsene inspirieren. Kinder wachsen heute in einem oft säkularen und „entkirchlichten“ Umfeld auf, vor allem in den Städten. Dennoch überraschen immer wieder Umfragen, die zeigen, wie hoch ihr Zuspruch zum Glauben an Gott ist. Vor zwei Jahren wurden etwa in Deutschland 750 Kinder im Alter zwischen sechs und neun Jahren zu ihrer Religiosität...

  • 15.04.26
Glaube
Jesus hat am Ende seines 33-jährigen Lebens Furchtbares erlitten. Der Katechismus lehrt, dass Jesus sich selbst hingegeben hat, um die Menschen mit Gott zu versöhnen. Der Neutestamentler Peter Trummer hinterfragt das dahinterstehende Gottesbild. | Foto: Adam Ján Figeľ/Adobe Stock. Kreuztragender Jesus, Nikolaikirche, Lissabon.
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EIN_BLICK
Jesus starb für sein gütiges Gottesbild

Die Kreuzestheologie beinhaltet teilweise ein vergiftetes Gottesverständnis. Darauf macht der Neutestamentler Peter Trummer aufmerksam. Und zeigt, dass es auch anders gehen könnte. Herr Professor Trummer, Sie nennen es eine Gotteslästerung, die Hinrichtung Jesu am Kreuz als Opfer zu bezeichnen, das Menschen von der Sünde befreit hat. Was meinen Sie damit? Peter Trummer: Die Opferinterpretation, die sagt, wir könnten Gott durch eine Gewalttat besänftigen, ist ein völliges Missverständnis. Sie...

  • 19.03.26
Glaube & Spiritualität

Keine Bastion bauen

Im Podcast „Diesseits von Eden“ plädieren Ulrich Körtner und Jan-Heiner Tück für mehr „öffentliche Theologie“. Wir müssen neu wagen, von Gott zu reden – nicht nur über Gottesbilder oder Gottesgedanken, sondern wirklich von Gott sprechen.“ Dies sagt der Wiener Theologe Ulrich Körtner in einer neuen Folge des Theologie-Podcasts „Diesseits von Eden“. Und dazu brauche es „eine neu durchdachte, offenbarungstheologisch fundierte Gottesrede – auch im ökumenischen Gespräch“. In dem Podcast, einer Serie...

  • 12.08.25
Gesellschaft & Soziales

Theologische Frauen- und Geschlechterforschung
Vater-Mutter-unser

„Die Mütterlichkeit Gottes haben wir lange vernachlässigt“, sagt Martina Bär. Heute können wir guten Gewissens „Vater-Mutter-unser“ beten. Aber wir sollten die fixierten Geschlechterbilder aufbrechen – „weil Gott all das übersteigt, was wir überhaupt denken können.“ – Ein Sommergespräch über Geschlechterforschung und die Zukunft der Kirche. Die Katholisch-Theologische Fakultät in Graz hat als einzige einen Schwerpunkt für Frauen- und Geschlechterforschung. Martina Bär ist dort seit April...

  • 10.07.22
Glaube

Die Gefahr billiger Antworten

Die Frage nach dem Sinn des Leidens drängt auf Antworten. Das ist verständlich, aber auch gefährlich. Nicht selten führen solche Antworten auf falsche Spuren, können Seelen zerstören, das Gottesbild verwüsten oder das Wichtigste ausblenden: veränderbares Leid aufzuheben, unveränderliches Leid anzuerkennen. So versuchte der Philosoph Leibniz mit einer logischen Argumentation zu beweisen, dass Gott die beste aller Welten erschaffen hätte. Als 1755 ein Erdbeben Lissabon zerstörte, war ganz Europa...

  • 24.06.20

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