Dichtung

Beiträge zum Thema Dichtung

Glaube & Spiritualität

Der Dichter Uwe Kolbe im Interview
Schauen, staunen und dichten

Der deutsche Schrifsteller Uwe Kolbe wuchs religionslos in der DDR auf. Über die Jahre fand er dichtend Zugang zur Religion und liest inzwischen mehr in christlichen Bildungshäusern als im klassischen Literaturbetrieb. Zum Adventbeginn kommt er auch nach Tirol. Sie sind in der DDR ohne religiöse Prägung aufgewachsen. Gab es irgendwelche Berührungspunkte mit dem Christentum? Kolbe: Ich bin zwar evangelisch getauft, hatte aber null religiöse Anbindung. Bei uns zuhause gab es eine Bibel aus den...

  • 28.11.24
Kunst & Kultur

Neuübersetzung: Tragische Dichtung aus Spanien
Selbstbestimmt handeln – der Wunsch führt zum Drama

Spanien im Theater – mit „Yerma“ des Dichters Federico García Lorca kommt eine ungewöhnlich inszenierte Fassung nach Kärnten. Geschichte einer radikalen Frauenfigur. von Katja Schöffmann Wie kann eine Frau zu sich selbst finden in einer von männlichen Zwängen geprägten, katholisch-provinziellen Gesellschaft, in der Menschen unfrei sind, weil sie von den Blicken der anderen abhängen? Um diese Frage geht es in der aktuellen Produktion im Stadttheater Klagenfurt. „Yerma“ kann sich aus dem...

  • 28.10.22
Kunst & Kultur
Die äußerliche Einengung führte nicht zu einer Begrenzung seines Denkens, sondern zu einer bemerkenswerten Offenheit. Es lohnt sich, Hölderlins Werk neu zu entdecken.  | Foto: Wikipedia Commons
2 Bilder

250 Jahre Friedrich Hölderlin
Aus der Quarantäne ins „Offene“

Mit Friedrich Hölderlin verbinden viele vor allem jahrzehntelanges Einzelgänger-Dasein in selbstgewählter Quarantäne und schwer verständliche Lyrik. Anders die Theologin Elisabeth Kathrein, die so viele faszinierende Facetten an Hölderlin fand, dass sie ihre Doktorarbeit über ihn schrieb. Im Gespräch erzählt sie von der erstaunlichen Aktualität seines Werks, gerade in Zeiten von Quarantäne und Lockdown. Wie kamen Sie auf Friedrich Hölderlin? Kathrein: Begonnen hat es mit einer Leserreise mit...

  • 17.12.20
Kunst & Kultur

Zum Internationalen Frauentag
Claudia Wisiol: „Heute bin ich so gerne Frau“

109 Jahre ist er nun alt, der Internationale Frauentag. 1910 hatten bei der zweiten Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz in Kopenhagen 100 Delegierte aus 17 Ländern das Wahlrecht der Frauen, ihre Gleichberechtigung und Emanzipation gefordert. Seit fast hundert Jahren wird er nun jährlich am 8. März weltweit gefeiert. Anlass für ein Tiroler Sonntag-Interview mit der Osttiroler Autorin Claudia Wisiol. Ein Interview von Silvia Ebner. Claudia Wisiol, 1967 in Hopfgarten im Osttiroler...

  • 05.03.20

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