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„Weihfeuertragen“

Der Brauch des „Weihfeuertragens“ am Karsamstag ist in vielen Pfarren – so wie hier in Deutschfeistritz – lebendig. Das geweihte Feuer wird als Segenszeichen von Kindern und Jugendlichen mit glimmenden Baumschwämmen von Haus zu Haus gebracht. Damit entzündete man das Herdfeuer. Früher wurde in vielen katholischen Haushalten das Herdfeuer nur einmal im Jahr, am Karfreitag in Erinnerung an den Tod Jesu, gänzlich gelöscht. Das neue Herdfeuer war ein ausdrucksstarkes Symbol für die Auferstehung, erklärt SONNTAGSBLATT-Festprofi Karl Veitschegger.

Autor:

SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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