Sonntagsblatt_Plus
Muss das sein?

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Auch im SONNTAGSBLATT gibt es manchmal bezahlte Inserate und Beilagen, die oft nichts mit der Kirche zu tun haben. – Ein kurzer Faktencheck.

Warum gibt es Werbung im SONNTAGSBLATT? Schaut das SONNTAGSBLATT
nur aufs Geld?

Als SONNTAGSBLATT wollen wir inhaltlich und wirtschaftlich unabhängig sein. Deshalb erwirtschaften wir die gesamten Aufwendungen für das SONNTAGSBLATT (etwa für Redaktion, Produktion und Vertrieb) selbst. Derzeit setzen sich die Erlöse so zusammen: 74% Aboerlöse, 16% Erlöse aus Anzeigen und Beilagen, 6% Presseförderung, 4% sonstige Erträge. Unsere AbonnentInnen sichern das SONNTAGSBLATT. Aber ja, wir müssen durch Anzeigen und Beilagen Geld „erwirtschaften“. Sonst würden nur zwei Möglichkeiten bleiben: Die Kirche müsste zusätzlich etwas „dazuzahlen“, oder der Abopreis müsste um etwa 23% erhöht werden. Im Gesamten also: Ja, wir benötigen Anzeigen-/Beilagenerlöse.

Warum bekomme ich als Kirchenbeitragszahler/in das SONNTAGSBLATT nicht gratis?
Interessante Idee! Derzeit ist das SONNTAGSBLATT keine „Mitgliederzeitung“, sondern eine Zeitung für AbonnentInnen. Das Schöne daran ist, dass einer Abonnentin/einem Abonnenten unsere Zeitung „etwas wert“ ist.
Gemeinsam mit der Öffentlichkeitsarbeit der Diözese gestalten wir aber immer wieder auch Informationsprodukte, mit denen wir alle KirchenbeitragszahlerInnen ansprechen möchten.

Warum wird das Sonntagsblatt jedes Jahr teurer?
Das SONNTAGSBLATT ist derzeit mit einem Jahresabo-Preis von 40,80 Euro die billigste Kirchenzeitung (sonst: zwischen 42 und 63 Euro). In den letzten Jahren haben wir den Abopreis in der Höhe der Inflationsrate (etwa 2%) angepasst. Dies entspricht etwa auch der Erhöhung der Gehälter bzw. der Pensionen. Aufgrund der schon angekündigten Erhöhungen des Papierpreises (derzeit geht man von einem Plus von mehr als 30% aus!) müssen auch wir den Abopreis für das SONNTAGSBLATT diesmal deutlicher auf 42,8 Euro/Jahr anpassen. Als SONNTAGSBLATT werden wir weiterhin äußerst sparsam wirtschaften und unseren LeserInnen wöchentlich etwas ganz Wertvolles ins Haus liefern: Kraft fürs Leben.

Auch hier noch:
ein Wort zur Corona-Impfung

Seit nun 21 Monaten hören und lesen wir täglich viel Wissenswertes, Beängstigendes und Hoffungsvolles über die schreckliche Covid-19-Krankheit. Bei aller Wichtigkeit der Infos und bei all den vielen intelligenten
und weniger intelligenten Kommentaren gestehe ich ganz persönlich: Das tägliche Corona-Medien-Gewitter nervt.
Und dennoch muss ich in SONNTAGSBLATT-eigener Sache einen Aspekt dieser Pandemie ansprechen.
In den letzten Wochen wurde das SONNTAGSBLATT kritisiert, da es, wie andere Medien auch, die Impf-Aufrufe der Bundesregierung durch Platzierung von Inseraten unterstützt hat. Ein Leser formulierte seine Kritik recht heftig so: „Jetzt reicht es mir! Ich möchte das Abo des Sonntagsblatts
kündigen! Grund: Zum wieder-holten Mal wird eine plumpe Impfwerbung gemacht.“

Das SONNTAGSBLATT hat in Sachen Covid-19 eine demütige Haltung. Wir sind keine Experten. Wir verlassen uns aber auf das Urteil von Menschen und Institutionen, die begründet als Experten gelten. Dazu zählen etwa die WHO (die Weltgesundheitsorganisation der UNO) oder das Robert-Koch-Institut oder das Nationale Impfgremium (das die Österreichische Bundesregierung berät). Sie alle sind der Meinung, dass die Covid-19-Impfung der sicherste Weg ist, um einen Schutz vor Covid-19 aufzubauen, und sie geben deshalb eine Impfempfehlung ab. Gleichzeitig betonen sie, dass durch die Corona-Impfung allein die Pandemie nicht beendet werden kann.

In diesem Sinne wird das SONNTAGSBLATT weiterhin Impfaufrufe unterstützen und zur Einhaltung der geltenden Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus ermuntern.

Heinz Finster,
Sonntagsblatt-Geschäftsführer

Wie sich das SONNTAGSBLATT finanziert
Autor:

SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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