Vorgestellt
Angelika Kobl, Caritas für Südsudan

Foto: privat

„Es hat mich hinausgezogen in die Welt“, berichtet Angelika Kobl MA über ihre Kindheit in Landshut in Niederbayern. Sie wurde am 5. November 1989 geboren. Seit kurzem ist die viel gereiste Deutsche bei der Caritas in Graz Referentin für den Südsudan – ein afrikanisches Land, das viel Aufmerksamkeit, Liebe und Mühe brauche. Eine der vergessenen, stillen Krisen abseits der Medien kennzeichne den Südsudan.

Wenn sie in die Welt blickt, hofft Angelika Kobl für die Zukunft, „dass wir Wege suchen und wieder mehr zusammenfinden über Polarisierungen hinweg“. Brücken zu bauen gelte es für eine lebenswerte Welt. Zu Beginn ihres Studiums entdeckte sie, „Neurowissenschaft ist nichts für mich“. Sie wolle nicht den ganzen Tag im Labor stehen. So machte sie in England den Bachelor in Ökologie und Umweltrecht.

Nach Graz, die Stadt, in die sie sich „gleich verliebte“, kam die Bayerin für den Master in „Global Studies“. Sie verband den Schwerpunkt Umwelt mit Völkerrecht, Menschenrechten wie den Rechten indigener Völker und Kultur. Da sie sich nicht gleich spezialisieren wollte, gefiel ihr die „weite Sicht“ bei diesem Studium an der Universität Graz. Derzeit studiert sie auch Psychotherapie.

Die singende und Gitarre spielende Musik- und Naturliebhaberin leitet ab und zu Friedens- und Nachhaltigkeitstrainings. In Graz fühle sie sich wohl, weil sich viel Kreativität und Kultur ereigne. Menschen seien motiviert, auch ohne großes Budget etwas auf die Beine zu stellen, etwa Straßenfeste.

JOHANN A. BAUER

Autor:

SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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