Buch-Tipp
In memoriam Philipp Harnoncourt

Erich Renhart (Hg.): Denkschrift. In memoriam Philipp Harnoncourt, 207 Seiten, Paperback, 19,80 Euro, Uni-Press Graz Verlag, 2021, 
ISBN 978-3-902666-83-3. Zu bestellen über den Verlag: www.unipress-graz.com; 
Tel: (0316) 380 29 91.
  • Erich Renhart (Hg.): Denkschrift. In memoriam Philipp Harnoncourt, 207 Seiten, Paperback, 19,80 Euro, Uni-Press Graz Verlag, 2021,
    ISBN 978-3-902666-83-3. Zu bestellen über den Verlag: www.unipress-graz.com;
    Tel: (0316) 380 29 91.
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Eine Kultur des Gedenkens habe Philipp Harnoncourt wiederholt und vehement eingefordert, weil das kultivierte Erinnern zum Menschsein dazugehöre. Mit diesen Worten führt Erich Renhart, der als Assistent am Grazer Institut für Liturgiewissenschaft, christliche Kunst und Hymnologie ein langjähriger Wegbegleiter Harnoncourts war, in die von ihm herausgegebene „Denkschrift“ ein: „Nun, nachdem Philipp seinen irdischen Weg zu Ende gegangen ist, gehen wir daran, nachzudenken und ein bisschen von dem festzuhalten, was wir an ihm hatten und was er in uns geprägt hat.“

Das von ihm vorgelegte Buch nimmt eine Würdigung des akademischen Lebenswerkes des international und ökumenisch hoch geschätzten Priesters und Theologen vor, der am 25. Mai 2020 gestorben ist. Es vereint die Stimmen langjähriger Weggefährten Philipp Harnoncourts zu einem Nachruf und Memorandum. In die akademische Würdigung sind Begebenheiten und Anekdoten aus der Begegnung mit ihm hineinverwoben. Damit werden auch einige Züge der Persönlichkeit Philipp Harnoncourts pointiert nachgezeichnet.

Beginnend mit dem inzwischen vergriffenen Beitrag „Meine persönlichen Absichten“, den Harnoncourt im Jahr 1994 anlässlich eines Jubiläums seines Instituts veröffentlicht hat, enthält das Buch Annäherungen an dessen Sein und Wirken von Erich Renhart, Franz Karl Praßl, Grigorios Larentzakis, Dietmar W. Winkler und Johannes Rauchenberger, Abschiedsworte, die beim Requiem im Grazer Dom und bei der Begräbnismesse in Grundlsee gehalten wurden, zwei „letzte Briefe“ an ihn aus Sibiu in Rümänien sowie ein bibliographisches Verzeichnis der Schriften Philipp Harnoncourts und dessen geistliches Vermächtnis.

Autor:

SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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