Offen gesagt - Mag. Erich Hohl
Wachsam sein
- Foto: Neuhold
- hochgeladen von SONNTAGSBLATT Redaktion
Was macht die Kirche für Geflüchtete?
„Ein entscheidender Prüfstein für soziale Gerechtigkeit ist heute die Situation der Migranten, der Flüchtlinge und all jener, die aufgrund von Armut, Gewalt, Klimawandel und Umweltkatastrophen zur Flucht gezwungen sind.“ Dieser Gedanke aus der Enzyklika „Magnifica humanitas“ von Papst Leo XIV. ist auch eine Herausforderung für die Steiermark.
Bei allem politischen und gesellschaftlichen Gegenwind gibt es Gott sei Dank Einrichtungen, Initiativen und Einzelpersonen, die sich um Menschen auf der Flucht und deren Integration zum Wohl für die gesamte Bevölkerung kümmern. So engagiert sich u. a. die Caritas Steiermark als kirchliche Hilfsorganisation im Auftrag des Landes Steiermark aktuell für rund 6385 Personen in der Grundversorgung (davon 5520 Ukraine-Vertriebene) und stellt zudem in 59 kirchlichen Quartieren Platz für 850 Menschen bereit.
Zum heurigen 25. UN-Weltflüchtlingstag am 20. Juni sei auch die Genfer Flüchtlingskonvention, die vor 75 Jahren von den Vereinten Nationen (UN) verabschiedet worden ist, in Erinnerung zu rufen: Es gilt, weiter wachsam zu sein, dass das Recht auf Asyl und der Schutz von Flüchtlingen nicht ausgehöhlt werden – hinter Zahlen und Statistiken stehen immer Einzelschicksale.
Mag. Erich Hohl ist u. a. Beauftragter für Integration in der Diözese Graz-Seckau.
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.