Offen gesagt - Mag. Erich Hohl
Aufeinander hören

Nun ließ der Vatikan die Katze aus dem Sack: Die gesamte katholische Weltkirche mit ihren gut 1,3 Milliarden Mitgliedern schickt Papst Franziskus auf einen synodalen Weg. Zwei Jahre lang soll die nächste Vollversammlung der Bischofssynode vorbereitet werden. Was sagen Sie dazu?

„Da ist dem Papst wieder einmal etwas eingefallen“, werden manche frohlocken, andere werden vielleicht skeptisch sein. Eine Synode auf mehreren Ebenen zum Thema Synodalität ist jedenfalls ein begrüßenswerter Ansatz für einen gedeihlichen kirchlichen Zukunftsweg.
Wenn Gläubige „aufeinander und auf den Heiligen Geist hören“, machen sie das, was Auftrag Christi und zugleich logisch ist. Synodalität muss die „Normalform“ in der Kirche sein beziehungsweise schleunigst werden.
Wichtig ist, dass das aufmerksame „Aufeinander hören“ in beide Richtungen gelebt wird, von den kirchlichen Verantwortlichen zu den Gläubigen und umgekehrt, aber auch von den Ortskirchen zu Weltkirche und umgekehrt.
Es ist zu hoffen, dass die nun von Papst Franziskus auf allen Ebenen ausgerollte weltweite Auseinandersetzung zum Thema Synodalität nicht nur eine Beschäftigungstherapie wird, sondern konkrete Taten bewirkt und so zur pfingstlichen Erneuerung des kirchlichen Lebens in und für die heutige Welt beiträgt.

Mag. Erich Hohl
Leitung Ressort Seelsorge & Gesellschaft in der Diözese Graz-Seckau und Diözesaner Integrationsbeauftragter.

Autor:

SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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