Kirche Steiermark
Theolympia
- THEOLYMPIA-Preisverleihung am 28. Mai im Minoritensaal in Graz. Die Plätze eins bis drei für „Essay“ und „Foto“ waren diesmal deutlich weiblich dominiert. Bischof Wilhelm Krautwaschl (l.), THEOLYMPIA-Verantwortlicher Ewald Nagl (2. v. r.) und Schulamtsleiter Walter Prügger (r.) gratulierten.
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THEOLYMPIA 2026. Die Teilnahme an der „Olympiade im katholischen Religionsunterricht“ war diesmal so beliebt wie nie zuvor. Geehrt wurden die PreisträgerInnen und FinalistInnen in Graz.
Lust auf Religion, oder genauer: auf eine vertiefte Auseinandersetzung mit theologischen Fragestellungen? Wer diese Frage mit „Ja“ beantworten kann und SchülerIn an einer höheren österreichischen Bildungseinrichtung ist, hatte wieder die Chance, bei einem Wettbewerb mitzumachen, der religiös fundierte Argumentation und ihre Relevanz in der Gesellschaft in den Fokus rückt. Auch in diesem Schuljahr waren SchülerInnen der höheren Schulen, die den katholischen Religionsunterricht besuchen, dazu aufgerufen, sich in Form eines Essays oder kreativ-fotografisch mit einem gesellschaftlich relevanten Jahresthema auseinanderzusetzen.
Mit der titelgebenden Fragestellung „Dankbarkeit – Tugend oder Taktik?“ ging der österreichweite Wettbewerb THEOLYMPIA im Schuljahr 2025/26 in die mittlerweile sechste Ausschreibungsrunde. Essay- und Fotobeiträge konnten zwischen 7. Jänner und 1. Februar 2026 eingereicht werden.
Rekordteilnahme. Sieben Wochen verstrichen vom letzten Einreichtag bis zur Bekanntgabe der GewinnerInnen am 21. April. Am Tag darauf wurde verkündet: Mit insgesamt 499 Einreichungen verzeichnet THEOLYMPIA 2026 einen neuen Höchststand: In beiden Kategorien machten heuer so viele SchülerInnen mit wie noch nie zuvor.
Hocherfreut über die Rekordzahl an Einreichungen zeigte sich auch Ewald Nagl von der Diözese Graz-Seckau. Der Fachinspektor für berufsbildende mittlere und höhere Schulen verantwortet seit 2024 als Gesamtleiter die Religionsolympiade THEOLYMPIA. Er sei begeistert von der hohen Qualität der eingereichten Arbeiten. „Passend zum diesjährigen Thema“ bedankte sich der Religionspädagoge auch „bei all den engagierten und motivierenden Religionslehrpersonen an den einzelnen Schulstandorten ganz herzlich“. Sie würden „mit viel Einsatz, pädagogischem Feingefühl und persönlicher Überzeugung ihre SchülerInnen in der Auseinandersetzung mit existenziellen Fragen“ begleiten, so Fachinspektor Nagl.
- Ausgezeichnet und ausgestellt: Die im Rahmen von THEOLYMPIA prämierten Fotos konnten bei der Festveranstaltung im Grazer Minoritensaal besichtigt werden.
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Eisenstadt, Feldkirch, Linz, Salzburg, Wien. Die SiegerInnen der Olympiade im katholischen Religionsunterricht kommen diesmal aus fünf heimischen (Erz-)Diözesen, wobei die Erstplatzierten aus Wien und der Diözese Feldkirch sind. Den Essaybewerb gewann Benedikt Kühnelt-Leddihn (16 Jahre) vom Wiedner Gymnasium in Wien. Platz zwei ging an Johanna Harrer (15) vom BRG Landwiedstraße in Linz, Platz drei an Sophie Freudensprung (16) von der Caritasschule Campus22 in Wien. In der Kategorie Foto belegte Anna Kainz (17) von der HAK Bregenz den ersten Platz, gefolgt von Alexandra Vlasata (15) aus dem Gymnasium Neusiedl am See und Franziska Schlick (18) von der HLW MultiAugustinum in Salzburg. Aus der Diözese Graz-Seckau schafften es vier SchülerInnen ins Finale (siehe Kasten). Anna Maria Steiner
Steirische FinalistInnen
Essay: Katharina Maunz (18 J.), Privatgym. Ursulinen in Graz und Caroline Uran (18 J.), Bundeshandelsakademie in Hartberg.
Foto: Jeremias Terler (15 J.) und Katharina Wiesenhofer (16 J.), beide BG/BRG/BORG in Hartberg.
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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